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28. Mai 2014

Graphendatenbank Neo4j: Release 2.1

Neo4j kann mit dem neuen Release 2.1 Daten aus relationalen Datenbanken mappen. Die Neo4j-Abfragesprache Cypher kann zudem auf Datenbestände aus CSV-Dateien zugreifen.

Das Entwickler-Team von Neo4j hat die Version 2.1 veröffentlicht. Die NoSQL-Datenbank unterstützt nun ETL-Prozesse: Mit ihnen können Daten aus relationalen Datenbanken wie auch aus anderen Quellen in einen Graphen importiert werden. Zuvor waren solche Importe nur mit manuellen Mitteln oder aber über externe Werkzeuge möglich.

Die Abfragesprache Cypher kann darüber hinaus nun Daten aus CSV-Dateien abrufen und verarbeiten. Große Datenmengen sollen sich nun auch sehr viel schneller in einen Graphen übernehmen lassen. Um dies zu bewerkstelligen, wurden Teile des Kerns neu geschrieben. Laut Hersteller könne man von einer bis zu hundertfachen Beschleunigung ausgehen.

Graphendatenbanken sind eine Variante der NoSQL-Datenbanken. Sie bieten die Möglichkeit, Knoten und Kanten zu modellieren und zu speichern. Ein Knoten enthält Eigenschaften eines Objekts, die Kanten zeigen Beziehungen zwischen den Objekten. Auch diese Beziehungen können über Eigenschaften verfügen. Graphendatenbanken zeigen eine besondere Stärke bei Anwendungen, die vernetzte Daten nutzen: Soziale Netzwerke, wissenschaftliche Anwendungen und bei komplexen Objektmodellen sind Graphendatenbanken anderen Speichermethoden weit überlegen.

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