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07. November 2014

Kinderleicht Programmieren lernen

"Open Roberta" ist der Name der Entwicklungsumgebung, die das Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS), Google und Lego gemeinsam bereitstellen. Mit ihr können (kleine und große) Kinder spielend leicht programmieren. 

Robotik einmal kinderleicht: Mit Roberta Lab können Kinder und Jugendliche Lego Mindstorm-Roboter mit "Leben" zu füllen. Das Fraunhofer Institut IAIS entwickelte gemeinsam mit Lehrkräften, IT- und Bildungsexperten das Roberta-Netzwerk. Es stellt Kindern und Erwachsenen, Schulen und Hochschulen jetzt die cloudbasierte und grafische Entwicklungsumgebung Roberta Lab zur Verfügung. 

Mit Roberta Lab lassen sich Programme für einen Lego Mindstorms EV3-Roboter erstellen - und das mit einer intuitiven Führung. So gibt es fertige Programmbausteine, um Daten von Sensoren zu lesen, Aktoren zu betätigen sowie um Schleifen und Fallunterscheidungen in Programmen zu nutzen. Anschließend können die selbst erstellten Programme auf den eigenen Mindstorm-Roboter übertragen und ausgeführt werden.

Die Beta-Version von Open Roberta gibt es aktuell auf den Hosts des Fraunhofer Instituts. Die Veröffentlichung soll 2015 unter einer freien Lizenz erfolgen.

Das Fraunhofer IAIS und Lego Education arbeiten gemeinsam am Projekt. Lego trug unter anderem mit 160 Roberta-Baukästen zum Erfolg bei. Sogar Google unterstützt Open Roberta: Eine Million Euro sowie Entwicklerzeit steuerte das Unternehmen bei.

Das Projekt startete vor mehr als zehn Jahren mit der Fraunhofer-Initiative "Roberta - Lernen mit Robotern". Mehr als 1000 Roberta-Lehrer gaben rund 800 Robotik-Kurse jährlich. Über 30.000 Kinder und Jugendliche konnten sich hier für die Technik begeistern.

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