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04. November 2015

Kaspersky DDoS-Report zeigt vermehrt Angriffe gegen Banken

Wie ein neuer Report des Cybersicherheitsexperten Kaspersky zeigt, kam es im dritten Quartal 2015 vermehrt zu DDoS-Attacken (Distributed Denial of Service), vor allem gegen Banken. Der längste verzeichnete Angriff dauerte 320 Stunden, also fast 2 Wochen.

"Aus unserer Sicht zeichnet sich aktuell derzeit keine bestimmte Richtung ab, in die sich der DDoS-Untergrund bewegt. Dagegen scheinen die Bedrohungen überall zu wachsen", sagt Evgeny Vigovsky, Head of Kaspersky DDoS Protection.

Das sind die neusten Erkenntnisse der Experten von Kaspersky Lab:

  • Über 90 Prozent der attackierten Opfer-Ressourcen befanden sich weltweit in nur zehn Ländern. Insgesamt konnten die Kaspersky-Experten DDoS-Opfer in 79 Ländern ausmachen.
  • Über 90 Prozent der DDoS-Attacken dauerten durchschnittlich weniger als 24 Stunden an; allerdings gab es zwischen Juli und September dieses Jahres im Vergleich zum zweiten Quartal deutlich mehr DDoS-Angriffe mit einer Dauer von mehr als 150 Stunden.
  • Der August war aus DDoS-Perspektive der ruhigste Monat im Untersuchungszeitraum – Cyberkriminelle scheinen auch Urlaub zu nehmen.
  • Linux-basierte Botnetze sind weiter sehr beliebt und wurden bei fast der Hälfte der im Untersuchungszeitraum durchgeführten DDoS-Attacken genutzt. Die Gründe hierfür sind vernachlässigter Schutz und höhere Bandbreiten bei Linux-Systemen.

Im dritten Quartal identifizierte Kaspersky Lab zahlreiche DDoS-Attacken, bei denen große Bank-Organisationen erpresst wurden. Dabei setzen die Cyberkriminellen auf eine Kombination von sehr wirkungsstarken Verstärkerangriffen mit einer hohen Durchschlagskraft, die in einigen Fällen durch eine HTTPS-Attacke von einem Botnetz mit etwa 2.000 angreifenden Hosts ergänzt wurde.

Hier gelangen Sie zum Report.

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