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21. Juli 2016

Mobile Trends 2016: Tops und Flops

Dr. Bettina Horster, Direktorin Mobile im eco – Verband der Internetwirtschaft e.V., benennt die Tops und Flops des Jahres 2016. Während natürlich-sprachliche Assistenzsysteme, Künstliche Intelligenz, Verfahren zur Datenanalyse und maschinelles Lernen an Bedeutung gewinnen, steht der Mangel an kreativen Apps, Virtual Reality, Smart Watches und Wearables sowie Android und Mobile Payment auf der Flop-Seite. 

Natürlich-sprachliche Assistenten und Assistenzsysteme
Die Spracherkennung ist die Grundlage der natürlich-sprachlichen Assistenten, z.B. Apples Siri, und soll in Kürze zu 99 Prozent funktionieren (aktuell sind es 90 Prozent). Dies kommt einer natürlichen Kommunikation sehr nahe. Diese natürlich-sprachlichen Assistenzsysteme werden laut Bettina Horster auf große Akzeptanz stoßen. Zum Beispiel bei der professionellen Beratung beim Online-Shopping, dem Gegentrend zum Massenangebot: Der "persönliche" Berater hilft z.B. die richtige Kleidung oder sonstige Konsumgüter für sich und seinen eigenen Lebensstil zu finden. Die "entscheidenden Drillinge" dabei sind laut Dr. Bettina Horster, Artificial Intelligence, Machine Learning und Business Intelligence. Mit "Drill down" wird die tiefgehende Analyse von großen Datenmengen bezeichnet, die aus den Daten tatsächliche Informationen und Trends ableitet. Daraus resultiert eine Wertschöpfungskette, die sich vom Datensammeln über eine intelligente Auswertung und Feedback erstreckt, aus der die Systeme wiederum weitere Rückschlüsse ziehen. 

FinTech-Angebote
Das Spektrum der FinTech-Angebote bezeichnet Dr. Bettina Forster als "die Bank in der Westentasche". "FinTech erhöht den Druck auf die Banken und sonstigen klassischen Finanzdienstleister massiv", sagt Dr. Bettina Horster. Dabei bezieht Sie sich auf das große Angebot von Startups im FinTech-Sektor.

Internet of Things
Dem "Internet of Things" testiert Bettina Horster einen "klaren Siegeszug". Damit verbunden sei die Datennutzung und Datenvermarktung durch neue disruptive Geschäftsmodelle, statt dem üblichen Ansatz der Prozessoptimierung. 

Datenschutz mit europäischem Markenkern
"Wir brauchen einen europäischen Markenkern mit der Datenschutz-Grundverordnung" sagt Dr. Bettina Horster und formuliert diesen mit: "Customer-centric und nicht Customer-obsessiv!" Cloud-basierte IoT-Plattformen sind bereits seit letztem Sommer auf dem Vormarsch. "Die Kooperationen bei Standardisierungs- und Plattformkonsortien wie Industrie 4.0 und IIC (Industrial Internet Consortium) funktionieren erstaunlich gut." Besonders erfolgreiche und aussichtsreiche Anbieter ("Leaders") von IoT-Plattformen sind nach Bettina Horster Microsoft, IBM, Bosch SI und SAP HPC. Google und Siemens sind "Challengers". Hohe Wettbewerbsstärke, aber geringeren Reifegrad hätten Salesforce, AWS und Intel. "Es setzt sich die Erkenntnis durch, das IoT am besten funktioniert, wenn man in Ökosystemen denkt", so Dr. Bettina Horster "Collaboration is King – das Netzwerk ist alles!"

LB

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