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08. März 2017

Server-Ausfall Amazon S3: Warum die Cloud stillstand

Am 28. Februar kam es beim Amazon S3-Cloud-Storage-Dienst innerhalb der USA zu einer Störung der Infrastruktur, die zur Folge hatte, dass entsprechende Webseiten kurzfristig nicht mehr verfügbar waren. Grund dafür war laut Amazon der Tippfehler eines Mitarbeiters, der statt eines einzelnen Servers gleich mehrere vom Netz nahm, was zu einer Kettenreaktion führte. Catchpoint hat die Situation analysiert und eruiert, wie derartige Ausfälle in Zukunft verhindert werden können.

Der Vorfall zeigt, dass Unternehmen grundsätzlich mit Server-Ausfällen rechnen und sich entsprechend strategisch darauf einstellen müssen. Medhi Daoudi, CEO bei Catchpoint, empfiehlt für die Zukunft deshalb folgende Vorsichtsmaßnahmen: "Wichtig ist, dass Unternehmen sowohl ihre eigenen Services als auch die von Drittparteien ständig im Blick haben. Dadurch erkennen sie Probleme ihrer Performance zeitnah und können sich frühzeitig darum kümmern. Sie benötigen einen Plan, wie sie ihren Kunden trotz möglicher Server-Ausfälle ihre Services wie gewohnt zur Verfügung stellen können – möglichst so, dass diese davon nicht beeinträchtigt werden. Die Einbeziehung mehrerer Cloud-Anbieter anstelle einer einzigen Cloud wäre hier eine Möglichkeit."

Unternehmen wie beispielsweie Catchpoint bieten eine End-User Experience-Monitoring-(EUM) Plattform, die Performance-Daten auf Objektebene gleichzeitig inline über die umfangreichsten Monitoring-Arten und die Abdeckung mit Knoten erfasst, indiziert und analysiert. Dies soll Problemen vorbeugen. 

Cloud-Datenverschlüsselung

Viele Unternehmen haben nach wie vor Bedenken, Cloud Cpmputing zu nutzen. Rund 58 Prozent fürchten einen unberechtigten Zugriff auf sensible Unternehmensdaten und 45 Prozent einen Datenverlust. Das ergab der Bitcom Cloud Monitor 2016.

Durch Verschärfungen und neue Gesetze - wie die NIS-Richtlinie oder die EU-DSGVO/GDPR - drohen europäische Unternehmen nun stärker als je zuvor den Anschluss an die internationale, mit Cloud-Software arbeitende Konkurrenz zu verlieren. Eine Lösung bietet das Verschlüsseln der eigenen Unternehmensdaten - auch in der Cloud. Nur so sind sensible Unternehmens- und Personaldaten auch im Fall eines erfolgreichen Angriffs nicht lesbar – und Unternehmen können gelassen auf die kommenden Datenschutzregelungen blicken.

Elmar Eperiesi-Beck ist Geschäftsführer und Mitbegründer der eperi GmbH aus Darmstadt. Er entwickelt seit über 14 Jahren mit seinem Team IT-Verschlüsselungslösungen. Seine Einschätzung: Die Lösung für die sichere, verschlüsselte Cloud in beliebten Business-Anwendungen wie Salesforce, Office 365 oder Microsoft Dynamics gibt es bereits – und sie ist extrem flexibel und einfach einsetzbar.

Datenverschlüsselung ohne Hintertüren 

Das eperi Gateway ist eine Verschlüsselungsgateway-Lösung, die Daten in Cloud-Anwendungen, Datenbanken und Dateien verschlüsselt, bevor sie verarbeitet werden. Durch ein flexibles Template-System über einer Open-Source-Basis kann das eperi Gateway für alle wichtigen Cloud-Anwendungen und populären Datenbanksysteme verwendet sowie einfach für neue Applikationen konfiguriert werden. Sichere Daten in Salesforce, Office 365, Microsoft Dynamics, ServiceNow – die Liste der unterstützten Anwendungen ist lang. Dabei erhält das eperi Gateway alle wichtigen Funktionen dieser Anwendungen. Selbst Sortier- und Suchfunktionen bleiben erhalten, ohne dabei die verwendeten Verschlüsselungsalgorithmen abzuschwächen. Für die stetig steigende Zahl an dezentralisierten Cloud-Produkten in allen Bereichen der Unternehmens-IT stellt das eperi Gateway die flexibelste, sicherste mögliche Datenschutzlösung dar – und einen einfachen Weg für Unternehmen, auch strikteste Datenschutzgesetze zu erfüllen, ohne die eigenen Workflows zu ändern.

AH

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