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04. November 2019

Cyber-Valley: Bosch plant KI-Entwicklungszentrum

Geplant waren 35 Millionen Euro für ein Entwicklungszentrum für Künstliche Intelligenz, jetzt erhöht das deutsche Unternehmen Bosch die Investitionssumme auf insgesamt 100 Millionen Euro. Rund 700 KI-Forscher sollen in Zukunft auf dem Campus arbeiten können.

Im Rahmen der AI Con 2019 in Renningen gab Michael Bolle, zuständiger Bosch-Geschäftsführer für die Bereiche Digitales und Technik, konkrete Details zum geplanten Forschungszentrum für KI bekannt. Ende 2020 soll das Bauvorhaben für den 26.000 Quadratmeter großen Technologie-Campus beginnen. Demnach sollen im ersten Bauabschnitt zunächst Labore und Büros entstehen. Im zweiten Bauabschnitt werden jedoch auch 40 Wohneinheiten für zeitweise am Campus tätige Mitarbeiter*innen, Wissenschaftler*innen und Studierende geschaffen.

Wo soll der Tech-Campus entstehen?

Mit Anbindung zu den Forschungsgebäuden des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme und des AI Research Building der Universität Tübingen, soll der "Bosch AI Campus" Teil des Tübinger "Cyber Valleys" werden. Dadurch soll die Region Stuttgart-Tübingen Vorreiter für KI-Forschung in Deutschland werden. So sollen die bisherigen Forschungszentren mit den neuen Laboren und Büroräumen besser vernetzt werden und Freiflächen zur Verfügung stehen, auf denen sich Start-ups aber auch externe Forschungsgruppen temporär integrieren können.

"Im neuen Gebäude werden Experten des Bosch Center for Artificial Intelligence (BCAI) aus verschiedenen Bosch-Geschäftsbereichen und aus Start-ups in Projekten zusammenarbeiten. Die Campusstruktur wird den Austausch erheblich verstärken", sagte Michael Bolle bei der Bekanntgabe des Projekts im Juli. Auch für die Öffentlichkeit sollen Teile des Campus zugänglich sein. Welche dies sein werden, ist allerdings noch nicht bekannt. Neben den Universitäten Tübingen und Stuttgart beteiligen sich auch Unternehmen wie Daimler, Porsche und Amazon am KI-Forschungszentrum.

LG

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