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Marie Hübner 30. Mai 2017

Graphictelling – Nicht nur in Deinem Kopf

Graphictelling fasst visuelle Kommunikationsformen zusammen. © Marie Hübner / Graphictelling
© Marie Hübner / Graphictelling

Früher wurden Vorträge klassischerweise frontal gehalten. Der Redner sprach und man lauschte - mehr oder weniger aufmerksam. Irgendwann kamen Folien dazu, an die Wand projiziert mit Overhead- oder Dia-Projektor. Später wurde dieses Stilmittel durch Beamerpräsentationen ersetzt. Die Seiten zunächst vollgepackt mit Text, später dann mit Bildern oder Diagrammen ergänzt, dann teilweise sogar animiert. Aber irgendwie häufig abgekoppelt von dem, was uns der Sprecher dazu erzählte. Aber wie wäre es, wenn sich ein Bild zeitgleich zum Vortrag vor unserem Auge aufbauen würde? Und man am Ende die komplette Präsentation auf einen Blick hätte?

Der Artikel soll Sie mit den unterschiedlichen Formen des Graphictellings bekannt machen: vom Graphicrecording, bei dem Vorträge live visualisiert werden, bis zu Erklärvideos, welche komplizierte Sachverhalte auf unterhaltsame Weise deutlich machen.

Als ich kürzlich die Anfrage bekam, einen Artikel über graphictelling zu schreiben, staunte ich, denn der Begriff Graphictelling ist meine Kreation im Zusammenhang mit meiner Arbeit. Einen Definition des Begriffs gibt es nicht. Graphictelling fasst aber sehr gut zusammen, um was es in dieser Kommunikationsform geht...

Inhalte werden in Form von Grafiken, Illustrationen und Symbolen wiedergegeben und dargestellt. In dem Moment, in dem wir Sachverhalte, Inhalte oder Botschaften vermitteln, bauen wir eine Geschichte auf. Wir erzeugen im Zuhörer Bilder, die uns etwas zu erzählen haben. Der Unterschied zu reinen Sach- und Fachtexten ist, dass immer eine emotionale Ebene mit angesprochen wird. Genau diese Emotion nutzen wir im visuellen, um den Zuhörer zum Zuschauer zu machen und ihn an unsere Geschichte zu binden, denn eine Geschichte bleibt eher im Kopf – eine Kopplung im Gehirn von Inhalt und Emotion regt mehr Bereiche des Gehirns an. In diesem Artikel sollen die unterschiedlichen Einsatzgebiete der Visualisierungsprozesse vorgestellt werden.

Eine Geschichte erzählt bekommen

Die Erstellung von Bildern im fachlichen Kontext hat oft das Ziel, durch diese Bilder die Inhalte weiter zu vermitteln. Wenn das ohne Bilder geschieht, wird das in der Regel über Text und Vortrag vermittelt. Dazu werden die verfassten Inhalte so weiter gegeben, wie das von oben definiert worden ist. Durch die Vermittlung von Bildern geschieht etwas Neues: der Referent wird diese Inhalte in seiner Sprache und mit seinen notwendigen Prioritäten weitertragen.

Ich habe in einer 10-teiligen Workshopserie erlebt, dass ein und dasselbe Bild (ein Strategiebild mit der Vision des Unternehmens bis 2025) von acht unterschiedlichen Führungskräften jeweils komplett anders beschrieben wurde.

Jeder Teamleiter kennt sein Team (oder sollte es zumindest kennen) und setzt Schwerpunkte für sein Team. Hinzu kommt, dass es seine Worte sind, die er verwendet und nicht die Worte, die ein Vorstand oder Geschäftsführer vorgibt. Er bleibt somit authentisch. Dadurch findet eine intensivere Identifikation vom Zuhörer mit dem Referenten statt.

Graphicrecording

Abb.1: Graphictelling. © Marie Hübner
Abb.1: Graphictelling. © Marie Hübner

Graphicrecording wird live während des Vortrags oder der Veranstaltung gezeichnet und protokolliert das mit, was an dem Event passiert. Graphicrecording kann digital oder manuell mitgezeichnet werden. In der manuellen Technik wird Papier oder Debafit-Karton verwendet. Digital geschieht das über Zeichenpads, von denen dann über einen Beamer auf Leinwand übertragen wird, so dass die Zuschauer den Prozess direkt verfolgen können. Die Einsatzgebiete eines Graphicrecordings reichen von Strategiebesprechungen von nur zwei Personen bis hin zu Tagungen, an denen mehrere 100 Teilnehmer anwesend sind.

Das Graphicrecoding protokolliert genau das mit, was gesagt oder veranstaltet wird. Das Graphicrecording bietet sich an, um wirklich live und spontan Inhalte aufzunehmen. Dann werden auf dem Bild alle Inhalte festgehalten, die bei der Veranstaltung aufkommen.

Ein Graphicrecording kann aber auch geplant werden. Im Vorfeld spricht der Auftraggeber mit dem Graphicrecorder dazu ab, was mitgezeichnet werden soll und was weggelassen werden kann. Nicht alles ist letztendlich mitzeichnenswert, das kann der Graphicrecorder aber nicht immer entscheiden. Voraussetzungen hierfür ist also ein gutes Briefing und eine Definition, was das Ziel des Bildes sein soll. Je nach Weiterverwendung des Bildes ist das von Fall zu Fall unterschiedlich. Hierfür kann der Bildaufbau vorab besprochen werden, der Auftraggeber setzt dann Schwerpunkte fest und der Graphicrecorder überlegt sich vorab eine Bildstruktur (da es sich aber immer um eine Live-Aktion handelt, weicht das Bild von der Planungsskizze oft ab).

Abb.2: Graphictelling vom World-Café. © Marie Hübner
Abb.2: Graphictelling vom World-Café. © Marie Hübner

Eine weitere Variante ist, das Bild komplett durchzuplanen und nichts dem Zufall zu überlassen. Das Bild wird vorab bis ins Detail geplant und dann live vor Ort zu Papier oder Leinwand gebracht. Der Zuhörer hat immer noch das Live-Erlebnis, es kommt aber zu keinen "Überraschungen". Diese Variante wird beispielsweise gerne eingesetzt, wenn ein Kunde in einem Pitch präsentieren muss. Er kann seine Präsentation abhalten und weiß, dass live dazu ein Bild entsteht.

Natürlich gibt es auch Mischformen: wenn eine Mitarbeiterveranstaltung beispielsweise aus zwei Teilen besteht, in dem der erste aus einem Vortrag des Vorstandes über den Changeprozess im Unternehmen besteht und im zweiten Teil in einem World-Café die Mitarbeiter Inhalte erarbeiten (s. Abb.2). In diesem Fall wäre der erste Teil der Veranstaltung auch im Bild geplant. Hier ist es wichtig, dass auf dem Bild nichts missverstanden werden kann. Die World-Café-Situation wird dann live dazu gezeichnet.

Abb.3: Beim DVGW ist mit dem Vorstand und der ersten Führungsetage ein Graphicrecording für den Code of Conduct entstanden. © Marie Hübner
Abb.3: Beim DVGW ist ein Graphicrecording für den Code of Conduct entstanden. © Marie Hübner
Abb.4: Im weiteren Verlauf des Veränderungsprozesses hat der Vorstand zwei Elemente dieses Code of Conducts – das Haus und den Schraubenschlüssel – als Schaumstoffmodell erstellt. Diese Objekte dienen in der Kommunikation als Hilfsmittel. © Marie Hübner
Abb.4: Im weiteren Verlauf des Veränderungsprozesses wurden zwei Elemente dieses Code of Conducts als Schaumstoffmodell erstellt. Diese Objekte dienen in der Kommunikation als Hilfsmittel. © Marie Hübner

Für die Weiterverarbeitung eines Graphicrecordings wird das Bild, wenn es nicht bereits digital ist, abfotografiert, um es im Anschluss zu digitalisieren. Die Nachbereitung lässt dann natürlich noch Veränderungen und Korrekturen zu. Oft wird das Bild im Nachgang an alle Teilnehmer als PDF verschickt. Die Teilnehmer, die das Bild betrachten erinnern sich an die Veranstaltung. Schauen sie genauer hin und blicken auf die einzelnen Bereiche des Bildes, wird mit den Bildern auch sofort die Erinnerung an die Inhalte der einzelnen Veranstaltungspunkte geweckt.

Das Graphicrecording kann auch auf Pappen oder Leinwand vervielfältigt werden. Das macht Sinn, wenn das Bild als Unterstützung für folgende Veranstaltungen genutzt werden soll. Geht eine Führungskraft beispielsweise damit im Anschluss in sein Team, wird er anhand des Bildes die Inhalte erläutern können und kann damit auf die Variante der Bulletpoints in üblichen Präsentationen ganz verzichten.

Das Graphicrecording kann auch in der Teamarbeit verwendet werden. Wenn die unterschiedlichen Teams in Gruppen verschiedene Themen erarbeiten, wird das in Form eines Graphicreordings beispielsweise auf eine Meterplanwand mitgezeichnet und damit festgehalten. Kommen die Gruppen im Plenum zusammen, bringt jeder seine Meterplanwand mit und referiert anhand des Bildes die Ergebnisse des Workshops. Bei der Methode kommen idealerweise mehrere Graphicrecorder zum Einsatz. Je Workshopgruppe ein Graphicrecorder. Im Nachgang können die entstandenen Bilder zu einem großen zusammengefügt und den Teilnehmern zur Verfügung gestellt werden.

Strategie-/Dialogbild oder auch Kommunikationslandkarte

In Unternehmen kommt das Dialogbild bei visionären Prozesse, Veränderungsprozesse oder auch bei Produktions-/Vertriebsprozessen zum Einsatz. Hierbei werden gezielt Inhalte und Wissen vermittelt, es werden Zusammenhänge aufgezeigt und komplexen Strukturen wird eine Orientierung gegeben.

Das fertige Dialogbild dient dann der internen und externen Kommunikation. Das Bild wird als Begleitung der Ansprache verwendet. Somit kann der Redner auf die visuellen Elemente zurückgreifen, die der Zuhörer gekoppelt mit dem Gesagten besser versteht und länger behält. Auch können mithilfe des Dialogbildes z. B. Produktionsabläufe für neue Mitarbeiter sehr anschaulich erklärt werden.

Beispiele für Dialogbilder:

Abb.5: Grundsatz-Visualisierung beim DRK. © Marie Hübner
Abb.5: Grundsatz-Visualisierung beim DRK. © Marie Hübner
Abb.6: Vision – Veränderung – Startegie, DVGW. © Marie Hübner
Abb.6: Vision – Veränderung – Startegie, DVGW. © Marie Hübner

Die Erarbeitung eines Dialog- oder Strategiebildes sieht oft sehr unterschiedlich aus. Meist ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber notwendig. Zu beginn werden die ersten Informationen in einer Skizze aufgenommen. Während dieser Phase muss der Auftraggeber sich klar werden, was er genau aussagen möchte, bzw. was im Dialogbild dargestellt werden soll. Wenn Teams oder unterschiedliche Ebenen eines Unternehmens involviert sind, muss erst ein Konsens gefunden werden. Dieser Findungsprozess ist sehr wichtig und dient dem Auftraggeber als Reflektion.

Nach der Skizzenphase kommen einige Korrekturphasen. In diesem Abschnitt wandert das Bild hin und her. Mit der Manifestierung durch einzelne Bilder zu bestimmten Punkten und Aussagen kommt es in der Regel auch wieder zu Abstimmungen innerhalb des Teams. Fragen wie "Wollen wir das so sagen?", "Wollen wir da hin?", "Ist das unser Weg?" sind üblich und regen immer wieder zur Diskussion an. Im Anschluss daran wird das Bild dann reingezeichnet und für die Anwendung digital oder analog bereitgestellt.

Im Dialogbild treffen zwei Faktoren aufeinander: Zum einen werden Inhalte verbildlicht. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Nicht nur die Inhalte werden transportiert und durch die bildhafte Darstellung verständlicher, auch die Abrufbarkeit der Inhalte erfolgt schneller und vollständiger. Das Bild erinnert uns an den Inhalt und ruft binnen Sekunden die Erinnerung an das Gesagte zurück. Zum zweiten wird der Bereich des Geschichtenerzählens ausgenutzt. Das klassische Storytelling – Fakten, Daten und Informationen werden in eine reale oder konstruierte Geschichte verpackt, sodass diese vereinfacht und veranschaulich werden und dadurch zugänglich und im Gehirn verankert werden können – fließt in das Dialogbild mit ein. So bekommt das Dialogbild einerseits die einzelnen Inhalte in visueller Form dargestellt und durch die Geschichte, die in Bildform entsteht, wird der Gesamtprozess auf fach-/sachlicher, wie emotionaler, bewusster/unbewusster Wahrnehmungsebene gestärkt.

Abb.7: Fusion von Lufthansa Airlines mit Swiss und Austrian Airlines zur Lufthansa Group. © Marie Hübner
Abb.7: Fusion von Lufthansa Airlines mit Swiss und Austrian Airlines zur Lufthansa Group. © Marie Hübner

Ein Beispiel: Unternehmensfusion

Abb.8 beschreibt die Fusion von Lufthansa Airlines mit Swiss und Austrian Airlines zur Lufthansa Group: Im linken Teil des Bildes ist die Ausgangslage zu sehen: Die drei Airlines stehen für sich (jeder hat sein Haus, seinen Garten mit Pflanzen und Anbau, eigenem Stromaggregator, eigener Wasserversorgung). Das Verkehrschaos drumherum zeigt die eher chaotische Organisationsstruktur und Gesamtorganisation. Die Konkurrenz und Bedrohung in Form der Drachen und des Hammermanns sind dabei, das Fundament der Airlines zum bröckeln zu bringen. Auf Dauer kann das Fundament das nicht mehr tragen. Die drei Airlines setzen sich an einen Tisch (auf dem Pfeil zu sehen). Im Arbeitsprozess ist eine Baustellensituation zu sehen. Die unterschiedlichen Mitglieder packen alle mit an. Es gibt Ratlosigkeit, das Miteinander und das Konstruktive. Der Weg für eine gemeinsame Zukunft ist eingeschlagen (Die Fusion).

Rechts ist der Ausblick in die Zukunft dargestellt. Die Drei Partner sind zu einem Gebäude zusammengeschlossen, jeder hat aber noch seinen eigenen Eingang, sprich: seine eigene Identität. Gemeinsam ist man in der Lage, ein Wasserwerk und Stromwerk zu betreiben, um mehr Energie herzustellen. Zur Folge floriert das grün und die Bäume sprießen. Das Fundament ist gestärkt. Die Organisatonsstruktur wurde verbessert, der Verkehr fließt.

Die Bedrohung ist nicht vorbei und wird immer Teil des Ganzen sein. Die Drachen sind weiterhin da und versuchen weiter, die Insel zu attackieren. Aus diesem Grund ist dieser Zustand nicht das Ende der Geschichte. Der Pfeil geht weiter nach rechts, denn die Arbeit hört nicht auf... 

Was geht sonst noch?

Visual Facilitation

Der Bereich des Visual Facilitation beinhaltet das Graphicrecording in etwas abgespeckter Form beinhaltet aber zusätzlich eine Moderationsrolle. Der Visual Facilitator begleitet einen Gruppenprozess als Berater, Moderator und Zeichner.

Sketchnotes

Bei den Sketchnotes entsteht kein Livebild, sichtbar für alle Teilnehmer, wie beim Graphicrecording. Der Sketchnoter nimmt in einem Skizzenbuch oder Skizzenblock die Inhalte – ähnlich wie beim Graphicrecording – grafisch und illustrativ auf. Alles einfacher, farbreduzierter und kleiner. Die Sketchnotes dienen dem Sketchnoter als Basis für die Erstellung eines Dialogbildes oder eines Graphicrecordings, das nach der Veranstaltung erst erstellt wird.

Für die Sketchnotes braucht es in der Regel weniger Vorabsprachen. Der Kunde bekommt nach der Veranstaltung Einblick in die Sketchnotes und im Rahmen einer Besprechung wird festgelegt, was mit ins Bild soll. Danach erstellt der Sketchnoter das Bild.

Erklärvideos

Themen aus Wirtschaft, Politik, Kultur oder Soziales können in Erklärvideos behandelt erden. Zusammenhänge, Anleitungen oder auch Informationen werden erklärt und dargestellt. Durch Grafiken, Fotos, Illustrationen und Text wird das Thema dynamisch interessant aufbereitet. Dem Zuhörer und Betrachter wird auf sachlicher Ebene ein Inhalt vermittelt, auf emotionaler Ebene wird er durch eine erhöhte Aufmerksamkeit mehr eingebunden. Im Gegensatz zu einem Sprecher, dem man nur zuhört, binden die Bilder und Grafiken den Zuschauer mehr ein. Hinzu kommt, dass ein Thema mit den unterschiedlichen Stilmitteln so aufbereitet werden kann, dass selbst ein trockenes und scheinbar langweiliges Thema interessant dargestellt werden kann.

Es gibt Themen, die sehr komplex sind und möglichst klar und einfach wiedergegeben werden sollen, dies kann mit einem Erklärvideo erreicht werden. Bei Themen, die einfach zu verstehen sind oder auch Freiraum lassen, kann stattdessen auch ein herausforderndes Stilmittel gewählt werden.

Einige Fragen stellen sich vor der Erstellung:

  • Was will man mit dem Video wirklich erreichen? Aufklären? Informieren? Werben? Unterhalten?
  • Wenn ich aufklären will, möchte ich durch die Aufklärung für mich werben? Möchte ich den Zuschauer für etwas sensibilisieren? Oder dient es der internen Kommunikation?
  • Wie sieht meine Zielgruppe aus? Wen will ich erreichen? Welche Sprache spricht mein Zuhörer, welche Gewohnheiten hat er?

Sind solche Fragen geklärt, wird ein Storyboard für den Film entwickelt und das passende Stilmittel – also die Form und Gestalt – gewählt.

  • Die Vektorgrafik ist ein beliebtes Stilmittel, da sie aus der Infografik bereits bekannt ist. Es können Charaktere entwickelt werden und Welten kreiert werden. Die Vektorgrafik wirkt immer leicht steril und technisch.
  • Freihandillustrationen werden, wie der Name sagt, frei Hand gezeichnet, wobei die meisten Illustratoren dies digital tun. Die Bilder sind künstlerischer und individueller als Vektorgrafiken.
  • Fotografien und Realfilmsequenzen funktionieren als eigenständiges Stilmittel, lassen sich aber auch mit jedem anderen Stil kombinieren.
  • Die Typographie, die in einem Erklärvideos auftaucht kann auch ein eigenes Stilmittel sein und sich als ein dominantes Element durch das Video ziehen.
  • Statistiken und Daten können durch Grafiken im Erklärvideo wiedergegeben werden. Durch die Möglichkeit, diese Grafiken zu animieren, werden sie dynamisch in den Videoverlauf eingebunden.

Fazit

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. So abgedroschen das klingt – Es stimmt. Mit kreativen visuellen Kommunikationsformen lassen sich Unternehmens-/Teamprozesse, Produktionsabläufe und Strategien darstellen. Der Begriff Graphictelling fasst diese visuellen Kommunikationsformen zusammen, denn es werden Bilder erzeugt, die uns etwas zu erzählen haben. Wenn man das richtige der in diesem Artikel dargestellten Mittel wählt, können erstaunliche Erfolge und Ergebnisse erzielt werden.

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Autorin

Marie Hübner

Marie Hübner arbeitet als freie Grafikerin und Illustratorin, ist als Graphicrecorderin und im Bereich Visualisierung tätig. Sie ergänzt das klassische Graphicrecording mit Kreativmethodiken in Gruppenprozessen oder aber auch...
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