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19. Juli 2018

Ranking der verbreitetsten Programmiersprachen: Java wieder ganz vorne

Seit 2001 veröffentlicht der TIOBE Programming Community Index ein monatliches Ranking der Programmiersprachen. Diesen Monat schafft es TypeScript erstmals auf Rang 50. Java, C, C++ und Python bleiben die populärsten Programmiersprachen.

Das niederländische Unternehmen TIOBE Software BV ermittelt jeden Monat ein Ranking der populärsten Programmiersprachen. Dieses Ranking fasst sie im TIOBE Programming Community Index zusammen. Der Rankingplatz ergibt sich aus der Häufigkeit von Treffern bei Suchmaschinenergebnissen, der weltweiten Zahl ausgebildeter Experten und dem Seminarangebot zu den Programmiersprachen.

Die Spitze des Rankings bleibt weiterhin unverändert: Java, C, C++ und Python gelten laut TIOBE weiterhin als die populärsten Programmiersprachen. Einen großen Sprung kann F# verzeichnen: Sie klettert um 19 Plätze auf Rang 36. Die Skriptsprache Lua sichert sich 11 höhere Plätze und landet auf Rang 25. Haskell gewinnt ebenfalls an Popularität und schiebt sich von Rang 50 auf 44. Überraschend ist die Rückkehr von Objective-C in die Top 10 des Index. Doch Experten von TIOBE sehen diese Entwicklung eher als vorübergehendes Phänomen. Die Newcomer des Index und damit zum ersten Mal im Ranking vertreten sind die Programmiersprachen Chapel (Rang 97) und Pony (Rang 173).

Der TIOBE Programming Community Index ist ein seit 2001 publiziertes und monatlich aktualisiertes Ranking, das die Popularität von Programmiersprachen abbilden soll. Die Position der Programmiersprachen ergibt sich aus der Häufigkeit von Treffern bei einer Suche über die - gemäß Alexa Internet - wichtigsten Internetseiten mit Suchfunktion.

Die Methode ist allerdings umstritten: Durch die Wahl geringfügig unterschiedlicher Suchbegriffe kann die Position signifikant variieren. Bei den Suchtreffern wird zudem nicht nach Dokumententyp unterschieden. Zudem prüft TIOBE nur die ersten 100 Treffer auf Plausibilität und errechnet hieraus ein Korrekturfaktor für das gesamte Suchergebnis.

So war etwa der massive Einbruch der Programmiersprache Java im Jahr 2004 vermutlich auf eine Säuberung des Google-Suchindex um Spam-Einträge zurückzuführen. Die Methode der Positionsermittlung gilt als nicht wissenschaftlich. Dennoch gibt sie Hinweise auf die Verbreitung und Popularität von Sprachen.

LB

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