Forum Digitale Souveränität: Konferenz 2026
Kein Buzzword-Bingo, sondern Tiefgang, das verspricht die Konferenz "Forum Digitale Souveränität" des Fachmagazins Informatik Aktuell. Sie findet im Rahmen der IT-Tage, der jährlichen Konferenz des Magazins statt.
Ziel dieser Konferenz ist es, für Resilienz in der IT zu sorgen. Neben Beiträgen für das Management bietet sie technische Workshops und Deep Dives, die helfen, von Praxiserfahrungen anderer zu profitieren, konkrete Möglichkeiten und Anbieter im Rahmen einer begleitenden Ausstellung kennenzulernen, fundierte Entscheidungen zu treffen und diese umzusetzen.
Das Besondere: Wer sich zur Konferenz "Forum Digitale Souveränität" anmeldet, kann auch an allen anderen Veranstaltungen der IT-Tage an den gebuchten Tagen teilnehmen.
Die Konferenz findet vom 07. bis 10. Dezember 2026 im Kap Europa, dem Kongresshaus der Messe Frankfurt am Main statt.
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Was lernst Du beim Forum Digitale Souveränität?
Das Forum Digitale Souveränität richtet sich an alle, die in komplexen IT-Umgebungen mit hohen Anforderungen an Sicherheit, Kosten und Umsetzbarkeit arbeiten – insbesondere in Konzernen, Großunternehmen und im öffentlichen Sektor.
Im Zentrum stehen konkrete Erfahrungen aus der Praxis: Architekturentscheidungen unter realen Randbedingungen, Strategien für digitale Unabhängigkeit sowie ehrliche Einblicke in funktionierende und gescheiterte Ansätze. Der Fokus liegt klar auf umsetzbaren Lösungen statt theoretischen Konzepten.
Behandelt werden unter anderem Erfahrungen mit Cloud-Strategien jenseits der Hyperscaler, der souveräne Einsatz von KI, der praktische Umgang mit Open Source sowie moderne Sicherheits- und Architekturansätze für resiliente IT-Systeme. Neben Managementperspektiven gibt es viele technische Deep Dives für Entwicklung, Architektur, Betrieb und Security.
Das Forum Digitale Souveränität ist die ideale Gelegenheit, Dich gezielt mit den zentralen Herausforderungen und Lösungen rund um digitale Souveränität auseinanderzusetzen. Kompakt und praxisnah mit konkreten Impulsen und Erfahrungen, die Du direkt in Deinen Projekten nutzen kannst.
Konferenz-Programm 2026
Das Konferenzprogramm zeigt eindrucksvoll die ganze Spannweite Digitaler Souveränität und gibt Dir die Basis, um fundiert entscheiden zu können.
- Digitale Souveränität: Cloud- & KI-Strategien für IT-Verantwortliche
Artun Subasi
Ganztägiger Workshop - Digitale Souveränität in Projekten verankern – vom Buzzword zur umsetzbaren Anforderung
Michaela Kühn
Ganztägiger Workshop - Digitale Souveränität beginnt in den Anforderungen – nicht in der Cloud
Michaela Kühn - Digitale Souveränität im globalen Tech-Stack: Abhängigkeiten verstehen und strategisch gestalten
Gregor Schumacher - Cloud: Zu spät für den US-Hyperscaler, zu früh für eine europäische Cloud?
Ulrich Gerkmann-Bartels - Digitale Souveränität im Mittelstand – Wem gehören eigentlich Deine Prozesse und Daten?
Ingo Düppe - Eine souveräne Entwicklungsplattform für portable Cloud-Nutzung auf Kubernetes-Basis
Dr. Jörg Gottschlich - Sichere souveräne KI-Architekturen - Strategien, Bedrohungsmodelle und Architekturprinzipien für vertrauenswürdige KI-Systeme
Rico Komenda - Cloud und Digitale Souveränität 2026: Zwischen Indexitis und echtem Mehrwert
Felix Kronlage-Dammers - KI-Souveränität ist kein Infrastruktur-Problem: Warum die Vendor-Lock-in-Debatte die falsche Frage stellt
Alex Ulbricht - Von "Cloud first" zu "Cloud rational": Die Rückkehr zur souveränen IT-Architektur
Maurice Mensing und Tobias Neuschulz - Ihr Unternehmen ist wahrscheinlich bereits non-compliant: EU AI Act, §203 StGB, DSGVO
Jacqueline Hardy - Unbequeme Wahrheiten über Softwareprojekte
Andreas Monschau - Von Azure DevOps zu GitLab: Unsere Reise in die Souveräne Cloud mit STACKIT
Santa Rudevica und Robert Hoppe - Souverän in der Cloud: Wie wir Azure gegen einen deutschen Cloud-Provider getauscht haben
Wolfgang Strunk - Open-Source-Blueprint: Modulare Architektur für souveräne Cloud-Stacks
Paul Schmidt - Digitale Souveränität praktisch umsetzen: Zentrales IAM als De-Risking-Strategie
Daniela Grebe - Problem erkannt, Problem gebannt – Bias in Daten
Petra Waschk - Fit für den Cyber Resilience Act: Ein EU-gefördertes Open-Source-Toolkit für sichere Software-Lieferketten und Compliance
Dr. Andreas Kotulla - Autonome KI-Agenten als Sicherheitsrisiko: Was OpenClaw über die Zukunft digitaler Souveränität verrät
Stephan Skrobisch - Mythos kritisches Denken – Über das Paradoxon der Urteilskraft im Zeitalter generativer KI
Andreas Slogar - Digitale Souveränität scheitert an der Kommunikation – Wie wir Open Source verständlich machen
Laura Stieler - Dezentrale digitale Identitäten mit dem EUDIWallet – Überblick mit Ausblick
Frank Pientka - "Es kommt darauf an!": Faktencheck der Top 10 Mythen im Kalten Krieg von PostgreSQL-vs.-Oracle DB
Dirk Krautschick - Was passiert mit Oracle? Muss ich zu PostgreSQL wechseln?
Dierk Lenz - Gib mir deine Daten! – So sprechen Oracle, PostgreSQL und MariaDB miteinander
Markus Flechtner - Der fehlende Layer – warum digitale Souveränität mehr als Infrastruktur braucht
Christian Silbermann und Michelle Fuchs - Digitale Souveränität scheitert nicht an Technologie, sondern an Entscheidungs- und Verantwortungsarchitektur
Dieter Buchmann - Software-Architektur für eine ungewisse Zukunft
Michaela Schrötel und Philipp Jardas - Zuverlässig statt kreativ: Wie man LLMs für kritische IT-Infrastruktur sicher an die Leine legt
Dennis Netzer - Libre Workspace - Die souveräne Cloud-Lösung für KMUs
Jean-Frédéric Vogelbacher - Digitale Souveränität als strategisches Zielbild: Von der Vision zur messbaren Umsetzung
Patrick Davidt - NixOS im Enterprise: Deklarative Infrastruktur für Server und Desktop
Jörg Bode und Tim Kern - Vertragsgestaltung als Hebel digitaler Souveränität
Kjell Vogelsang - Sichere und souveräne Authentifizierung mit Passkeys und Keycloak
Tobias Kunz - Open Source von der Infrastruktur bis zu Endanwendenden: Ein souveräner Stack auf SCS-Standards
Johannes Schnatterer und Felix A. Goebel - Digitale Souveränität im eigenen Rechenzentrum: Architektur und Realität
Dr. Jonas Trüstedt - Shift Left Accessibility: Barrierefreiheit im SDLC als Schlüssel zu digitaler Souveränität und Open Source Qualität
Michael Düren - EU Digital Identity Wallet - Der Launch ist nah!
Dominik Stihl und Dr. André Kudra - Raus aus der Cloud und selbst machen: Wie geht das nochmal?
Benedikt Heine - Digitale Souveränität und Automatisierung
Christian Jung - Bye-bye Lock-in: Cloud-Switching mittels Open Source automatisieren
Johannes Schnatterer und Matthias Eiserloh - container.gov.de – Supply-Chain-Sicherheit als Gemeinschaftsaufgabe
Sebastian Kawelke - Cloud Souveränität messbar machen: Die Quantifizierung im Praxistest
Marcel Beyer, Anastasia Vöhringer und Dr. María Vaquero - Private Cloud As A Service mit Open-Source
Matthias Haag und Florian Sesser - Open Source gibt es doch gratis! Warum dafür zahlen?
Sandra Parsick und Sebastian Tiemann - The Big Idea of Big Ideas — Finding the Future We Need
Daniel G. Siegel - Datenschutz, Solidarität und Demokratie: Warum Datenethik die Grundlage für eine freie und gerechte Gesellschaft ist
Dr. Felix Sühlmann-Faul - Der Klang der Privatsphäre – was deine Spotify-Daten über dich verraten
Dr. Thomas Hugle und Dr. Dennis Schulz
Keynotes 2026
Bei Konferenzen des Fachmagazins Informatik Aktuell ist klar: Es geht viel, aber nicht nur um Technik – sondern um die Frage, wie wir als Gesellschaft mit Technologie leben wollen.
Drei Keynotes spannen dabei einen Bogen, der aktueller kaum sein könnte:
- Keynote: Macht macht was! Aber was, wenn WIR sie neu denken?
Sabine Wojcieszak - Keynote: Vom Datenspender zum Souverän: Wie wir die digitale Kolonie hinter uns lassen
Prof. Dr. Harald Wehnes - Keynote: KI und Ethik – Bist du Cowboy oder Ingenieur? Mal so, mal so?
Wiebke Apitzsch
Drei Perspektiven, ein gemeinsamer Kern: Wie wir technologische Systeme nicht nur nutzen, sondern aktiv, verantwortungsvoll und souverän gestalten!
Termin und Veranstaltungsort
Die Konferenz findet vom 07. bis 10. Dezember 2026 im Kongresshaus Kap Europa in Frankfurt am Main statt. Es können auch einzelne Tage gebucht werden.
In der Teilnahme sind Abendveranstaltungen an den jeweiligen Tagen sowie eine Vollverpflegung mit wunderbaren Kaffeespezialitäten, leckeren Snacks, einem umfangreichen Angebot an Mittagessen (auch vegan oder mit Rücksicht auf Unverträglichkeiten) sowie Side Events enthalten.
Preise und Anmeldung
Nutze die Chance, Dein Wissen gezielt zu erweitern, wertvolle Kontakte zu knüpfen und Dir einen Vorsprung für Deine tägliche Arbeit zu sichern. Bis zum 01. September gilt noch unser Early Bird: Die Teilnahme ist ab 890 Euro zzgl. MwSt. möglich.
Sei dabei und melde Dich jetzt an!
Für Anmeldungen ab fünf Personen gibt es besondere Preisnachlässe. Lasse Dir jetzt ein Angebot für Dein Team erstellen:
it-tage@informatilk-aktuell.de
Das sagen unsere Teilnehmer:innen
Das Forum Digitale Souveränität ist in die IT-Tage, die Jahreskonferenz des Fachmagazins Informatik Aktuell eingebettet. Wer am Forum Digitale Souveränität teilnimmt, kann auch alle anderen Veranstaltungen der IT-Tage an den gebuchten Tagen besuchen. Unsere Teilnehmer:innen sind immer wieder begeistert:
"Ich und meine Kollegen sind uns einig, dass die IT-Tage die beste Konferenz in diesem Jahr sind. Und wir waren auf einigen…"
"Ich fand die IT-Tage klasse, super Orga! Gerne nächstes Jahr wieder."
"Ihr habt wieder eine super Organisation!"
"Richtig gute Vorträge in der Konferenz!"
"Vielen Dank, dass ihr hier so viel Arbeit in die Plattform steckt!"
"Danke für die tolle Organisation!"
"Sie haben wieder viele gute Impulse und Referent*innen am Start."
"Mir gefällt sehr diese Mischung der unterschiedlichen Themen. :-)"
"Da waren so viele tolle Vorträge!"
"Mir gefällt die Konferenz wieder sehr gut!"
"Ich glaub man konnte selten eine Konferenz so unglaublich gut Nachbereiten wie dieses Jahr, ich hab jetzt schon einiges auf dem Zettel, was wir zeitnah oder mittelfristig machen werden und man kann einfach nochmal direkt im Vortrag spicken, was da genau gesagt wurde."
Bringe Dich jetzt ganz nach vorne und melde Dich an:
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Bilder der IT-Tage
Hast Du Fragen? Dann schreibe uns eine E-Mail an it-tage@~@informatik-aktuell.de. Wir helfen Dir gerne weiter!
Definition: Digitale Souveränität
Digitale Souveränität bezeichnet die Fähigkeit von Individuen, Organisationen oder Staaten, ihre eigenen Entscheidungen in der digitalen Welt unabhängig, selbstbestimmt und kontrolliert zu treffen und umzusetzen. Dabei geht es insbesondere darum, nicht in einseitige Abhängigkeiten von externen (oft außereuropäischen) Technologieanbietern, Plattformen oder Infrastrukturen zu geraten.
Digitale Souveränität meint, dass insbesondere kritische Infrastrukturen vollständig kontrolliert werden können. Für Unternehmen bedeutet das, dass sie nicht abhängig von einzelnen Cloud-Anbietern oder Softwareplattformen sind. Das Ziel ist eine resiliente IT-Infrastruktur, die vor Erpressbarkeit, digitaler Dominanz, Vendor-Lockin und Datenmissbrauch (bis hin zur Spionage) schützt.
Kernelemente digitaler Souveränität sind:
- Technologische Unabhängigkeit: Zugriff auf und Kontrolle über kritische digitale Technologien (z. B. Betriebssysteme, Cloud-Infrastrukturen, Kommunikationsdienste)
- Datensouveränität: Kontrolle darüber, wer auf welche Daten zugreifen kann und wo diese gespeichert und verarbeitet werden
- Handlungsfreiheit: Fähigkeit, eigene digitale Strategien zu entwickeln und umzusetzen, ohne auf Dritte angewiesen zu sein
- Transparenz und Kontrolle: Nachvollziehbarkeit und Steuerbarkeit digitaler Systeme und Entscheidungen
Warum ist Digitale Souveränität jetzt wichtig?
Vermutlich betreibt kaum ein Unternehmen die eigene IT-Infrastruktur in einer chinesischen oder russischen Cloud. US-amerikanische Software, aber auch Infrastruktur bis hin zu Cloud-Diensten waren lange Zeit state of the art. Bisher ging man davon aus, mit Unternehmen aus den USA einen sicheren Partner im Betrieb von IT-Infrastrukturen zu haben.
Die aktuelle politische Entwicklung in den USA lässt jedoch Zweifel aufkommen: Es ist nicht mehr auszuschließen, dass eine US-Regierung die digitale Dominanz der USA als Druckmittel in einem Handelskonflikt mit Europa einsetzt. Die Folgen für unsere Wirtschaft wären fatal: Von der Supermarktkasse bis zur landesweiten Logistik stünden Systeme still.
Wer verantwortungsvoll handelt, analysiert jetzt die Risiken und trifft im Bedarfsfall Vorkehrungen.
Welche Gefahren bestehen?
Kill-Switch
Ein Kill-Switch ist ein Mechanismus, mit dem Software, Hardware oder digitale Dienste gezielt deaktiviert oder blockiert werden können – entweder durch den Anbieter, die Herstellerfirma oder durch bestimmte autorisierte Stellen. Durch einen Kill-Switch können Funktionen bis hin zu ganzen Infrastrukturen komplett abgeschaltet werden, z. B. im Falle von Sanktionen oder politischen Spannungen. Was passiert mit Ihrem Unternehmen, wenn beispielsweise Cloud-Dienste eingestellt würden?
Datenabfluss bis hin zu Spionage
Software- oder auch Cloud-Anbieter können über Backdoors Daten nutzen. Verstöße gegen Datenschutz (z. B. durch den US CLOUD Act), mangelnde Transparenz, wirtschaftlicher oder politischer Missbrauch können die Folge sein.
Gefährdung kritischer Infrastrukturen
Telekommunikation, Energieversorgung, Verkehrssteuerung etc. sind zunehmend digitalisiert. Sabotage, Spionage oder politisch motivierte Abschaltungen stellen eine Gefahr für die Betriebsfähigkeit dar.
Fehlende Interoperabilität und Standards
Viele Systeme sind nicht offen oder standardisiert. Lock-in-Effekte sind die Folge. Ein Wechsel zu einem anderen Anbieter kann so enorm erschwert werden. Dies spielt nicht nur bei massiven Preiserhöhungen eine wichtige Rolle, sondern auch in Situationen, in denen ein schneller Switch erforderlich ist: Ein Wechsel zu einem anderen Anbieter ist dann häufig nicht mehr ohne Weiteres möglich.
Lösungsansätze und Praxiserfahrungen
Gerade Großunternehmen und Konzerne können nicht so eben mal zu souveränen Anbietern migrieren. Der Aufwand ist hoch, die Kosten sind es auch.
Die Konferenz Digitale Souveränität des Fachmagazins Informatik Aktuell zeigt:
- wie europäische Lösungen für mehr Resilienz sorgen können,
- was bei einem Wechsel zu beachten ist,
- welche Praxiserfahrungen es gibt,
- wie andere Unternehmen dies umgesetzt haben.
Wer teilnimmt, profitiert vom Know How und ist in der Lage, gute Lösungen herbeizuführen.
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