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18. November 2015

Rathaus der Zukunft auf dem IT-Gipfel vorgestellt

Mit dem Projekt "Das digitale Rathaus" erforscht die Bundesdruckerei mit dem Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS und der Universität der Künste (UdK), wie die digitalisierte Verwaltung in der Zukunft funktionieren könnte. Im Rahmen des neunten IT-Gipfel am 18. und 19. November wird das Forschungsprojekt in Berlin präsentiert.

Am Beispiel wichtiger Anwendungsszenarien werden digitalisierte Verwaltungsabläufe der öffentlichen Verwaltung demonstriert. Als vertrauenswürdige Kommunikationsschnittstelle zwischen Bürgern und Verwaltung fungiert die sogenannte Trusted Service Platform (TSP). "E-Government ist eine große Herausforderung für den Standort Deutschland und bietet Vorteile für Verwaltung und Bürger gleichermaßen - unsere innovativen Lösungen helfen bei der konkreten Umsetzung nutzerfreundlicher und sicherer Projekte", sagt Ulrich Hamann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bundesdruckerei. "Bürger können sich auf der neuen Plattform sicher, schnell und einfach identifizieren und authentisieren." Unterschiedliche Identifikations- und Authentifikationsverfahren können unkompliziert eingebunden werden: egal, ob Video-Identifikation, simpler Username/Password-Ansatz oder sicherer Online-Ausweis für die Authentifizierung.

Die Trusted Service Plattform bietet eine einfache und sichere Anmeldung und Identifizierung, intuitiv benutzbare Oberflächen für verschiedene Endgeräte sowie die nutzerzentrische Kontrolle von persönlichen Daten. Das Portal zeigt, wie ein modern gestaltetes und strukturiertes sowie nutzerfreundliches E-Government aussehen kann. Technische Hürden sollen gesenkt und so die Akzeptanz der Nutzer erhöht werden. "Das digitale Rathaus der Zukunft mit seinem einfachen und flexiblen Identifikationsansatz für ein einheitliches Verwaltungsportal ist in der Praxis einsetzbar", so Hamann.

Technisch kann die Kernfunktion der Plattform als Identity-Mediator bezeichnet werden. Als Software-as-a-Service werden auf der Plattform Nutzer über verschiedene Authentifizierungsverfahren verifiziert. Weitere Funktionen: "Single Sign-On" über verschiedene Dienstanbieter, eine Wiederherstellung von Zugangstoken sowie die Generierung von Softwaretoken für die mobile bzw. Offline-Verwendung. Die Speicherung und Verwaltung von Identitätsattributen sowie deren Weitergabe an Dienstanbieter werden von den Nutzern bestimmt.

Weitere Informationen zum digitalen Rathaushttps://www.bundesdruckerei.de/de/4283-das-digitale-rathaus

HH

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