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14. September 2019

DevOps Tools for Database Developers

DevOps in der Datenbank-Entwicklung zu realisieren, ist nicht immer so trivial, wie es auf den ersten Blick erscheint.

Stateful (zustandsorientiert) und stateless (zustandslos) sind Attribute, die beschreiben, ob ein Service vorangegangene Ereignisse in einer gegebenen Interaktionsfolge aufzeichnet bzw. speichert.

  • Als stateless werden Services bezeichnet, die keine Informationen bzw. Aufzeichnungen über frühere Interaktionen verwenden und jede weitere Interaktion vollständig auf der Grundlage der damit gelieferten Informationen bearbeiten. 
  • Stateful meint, dass ein Service Informationen über Zustände protokolliert bzw. speichert. 

Datenbanken sind per se stateful. Die Folge: Während bei Code-Änderungen bspw. in Java einfach der komplette Programmcode (stateless) ausgetauscht werden kann, ist dies bei Strukturänderungen von Datenbanken (statefull) nicht möglich. Es sind Daten gespeichert, die in der Regel weiter benötigt werden. Daher ist ein anderes Vorgehen bei Schema-Änderungen von Datenbanken erforderlich als etwa bei Änderungen von Programmcode. Im Rahmen von DevOps spielt dies eine wesentliche Rolle.

Blaine Carter, Developer Advocate for Open Source bei Oracle zeigt in seiner Session DevOps Tools for Database Developers. Hier erklärt er beispielsweise, wie Versionskontrolle von Schema-Änderungen mit Liquibase in Datenbanken realisiert werden kann.

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