Forum Digitale Souveränität: Konferenz
Kein Buzzword-Bingo, sondern Tiefgang, das verspricht die Konferenz "Forum Digitale Souveränität" des Fachmagazins Informatik Aktuell. Sie findet im Rahmen der IT-Tage, der jährlichen Konferenz des Magazins statt.
Ziel dieser Konferenz ist es, für Resilienz in der IT zu sorgen. Neben Beiträgen für das Management bietet sie technische Workshops und Deep Dives, die helfen, von Praxiserfahrungen anderer zu profitieren, konkrete Möglichkeiten und Anbieter im Rahmen einer begleitenden Ausstellung kennenzulernen, fundierte Entscheidungen zu treffen und diese umzusetzen.
Das Besondere: Wer sich zur Konferenz "Forum Digitale Souveränität" anmeldet, kann auch an allen anderen Veranstaltungen der IT-Tage an den gebuchten Tagen teilnehmen.
Die Konferenz findet vom 07. bis 10. Dezember 2026 im Kap Europa, dem Kongresshaus der Messe Frankfurt am Main statt.
Forum Digitale Souveränität: Die Konferenz für Resilienz
Wie können Unternehmen und öffentliche Einrichtungen die Kontrolle über ihre digitalen Infrastrukturen zurückgewinnen und bewahren? Die Konferenz „Digitale Souveränität“ des Fachmagazins Informatik Aktuell widmet sich genau dieser Frage – praxisnah, interdisziplinär und mit einem klaren Blick nicht nur auf die strategische Bedeutung, sondern auch auf die Umsetzbarkeit. Expert:innen aus der Praxis, Wirtschaft und Forschung beleuchten aktuelle Herausforderungen und zeigen Wege zu technologischer Unabhängigkeit, Datensouveränität und resilienten IT-Strukturen.
Ziel der Konferenz ist es, Wissen und Werkzeuge an die Hand zu geben, um Digitale Souveränität für Unternehmen und kritische Infrastrukturen zu gewährleisten.
Hier zeigen renommierte Expert:innen aus Wissenschaft und Forschung sowie aus Wirtschaft und Technik, wie Abhängigkeiten in den Bereichen IT-Infrastruktur, Cloud-Dienste, Künstliche Intelligenz, IT-Security und Software verringert und die IT-Infrastruktur resilient aufstellt werden kann. Dazu gibt es nicht nur Vorträge für das IT-Management, sondern auch technische Deep Dives.
Die Konferenz richtet sich nicht nur an das IT-Management, sondern auch Expert:innen rund um Cloud, DevOps, Software-Entwicklung und -Architektur, Datenbanken, IT-Betrieb und IT-Security.
Wer teilnimmt, erfährt beispielsweise
- wie europäische Cloud-Hoster konkret eingesetzt werden können, wo es Schwierigkeiten, vielleicht auch Nachteile, aber auch Vorteile gibt,
- welche Hürden es gibt, die Abhängigkeit von US-Hyperscalern zu verringern und wie Lösungen aussehen können,
- wie wir Künstliche Intelligenz lokal betreiben können, sodass Daten das Unternehmen nicht verlassen,
- wie Open Source eingesetzt und genutzt werden kann, welche Hürden es gibt und worauf zu achten ist,
- wie wir jetzt die IT-Sicherheit unserer Unternehmens aufstellen müssen, um unsere IT-Infrastruktur zu schützen.
Das Besondere an den IT-Tagen: Wir gehen in die Tiefe. Bei uns gibt es kein oberflächliches Buzzword-Bingo, sondern Tiefgang. Und: zudem hervorragendes Essen und eine angenehme Atmosphäre.
Termin und Veranstaltungsort
Die Konferenz findet vom 07. bis 10. Dezember 2026 im Kongresshaus Kap Europa in Frankfurt am Main statt. Es können auch einzelne Tage gebucht werden.
In der Teilnahme sind Abendveranstaltungen an den jeweiligen Tagen sowie eine Vollverpflegung mit wunderbaren Kaffeespezialitäten, leckeren Snacks, einem umfangreichen Angebot an Mittagessen (auch vegan oder mit Rücksicht auf Unverträglichkeiten) sowie Side Events enthalten.
Weitere Informationen und Anmeldung
Wer an der Konferenz "Digitale Souveränität" teilnimmt, kann auch alle anderen Veranstaltungen der IT-Tage an den gebuchten Tagen besuchen. Gleich ob IT-Management, Software-Architektur und -Entwicklung, Datenbanken, Cloud, DevOps, IT-Security oder Agile: Alle Themen sind vertreten. Schaue jetzt ins Konferenz-Programm der IT-Tage!
Für Anmeldungen ab drei Personen gibt es besondere Preisnachlässe. Lasse Dir jetzt ein Angebot für Dein Team erstellen:
it-tage@informatilk-aktuell.de
Oder melde Dich direkt an und baue Dein Wissen aus!
Hast Du Fragen? Dann schreibe uns eine E-Mail an it-tage@~@informatik-aktuell.de. Wir helfen Dir gerne weiter!
Definition: Digitale Souveränität
Digitale Souveränität bezeichnet die Fähigkeit von Individuen, Organisationen oder Staaten, ihre eigenen Entscheidungen in der digitalen Welt unabhängig, selbstbestimmt und kontrolliert zu treffen und umzusetzen. Dabei geht es insbesondere darum, nicht in einseitige Abhängigkeiten von externen (oft außereuropäischen) Technologieanbietern, Plattformen oder Infrastrukturen zu geraten.
Digitale Souveränität meint, dass insbesondere kritische Infrastrukturen vollständig kontrolliert werden können. Für Unternehmen bedeutet das, dass sie nicht abhängig von einzelnen Cloud-Anbietern oder Softwareplattformen sind. Das Ziel ist eine resiliente IT-Infrastruktur, die vor Erpressbarkeit, digitaler Dominanz, Vendor-Lockin und Datenmissbrauch (bis hin zur Spionage) schützt.
Kernelemente digitaler Souveränität sind:
- Technologische Unabhängigkeit: Zugriff auf und Kontrolle über kritische digitale Technologien (z. B. Betriebssysteme, Cloud-Infrastrukturen, Kommunikationsdienste)
- Datensouveränität: Kontrolle darüber, wer auf welche Daten zugreifen kann und wo diese gespeichert und verarbeitet werden
- Handlungsfreiheit: Fähigkeit, eigene digitale Strategien zu entwickeln und umzusetzen, ohne auf Dritte angewiesen zu sein
- Transparenz und Kontrolle: Nachvollziehbarkeit und Steuerbarkeit digitaler Systeme und Entscheidungen
Warum ist Digitale Souveränität jetzt wichtig?
Vermutlich betreibt kaum ein Unternehmen die eigene IT-Infrastruktur in einer chinesischen oder russischen Cloud. US-amerikanische Software, aber auch Infrastruktur bis hin zu Cloud-Diensten waren lange Zeit state of the art. Bisher ging man davon aus, mit Unternehmen aus den USA einen sicheren Partner im Betrieb von IT-Infrastrukturen zu haben.
Die aktuelle politische Entwicklung in den USA lässt jedoch Zweifel aufkommen: Es ist nicht mehr auszuschließen, dass eine US-Regierung die digitale Dominanz der USA als Druckmittel in einem Handelskonflikt mit Europa einsetzt. Die Folgen für unsere Wirtschaft wären fatal: Von der Supermarktkasse bis zur landesweiten Logistik stünden Systeme still.
Wer verantwortungsvoll handelt, analysiert jetzt die Risiken und trifft im Bedarfsfall Vorkehrungen.
Welche Gefahren bestehen?
Kill-Switch
Ein Kill-Switch ist ein Mechanismus, mit dem Software, Hardware oder digitale Dienste gezielt deaktiviert oder blockiert werden können – entweder durch den Anbieter, die Herstellerfirma oder durch bestimmte autorisierte Stellen. Durch einen Kill-Switch können Funktionen bis hin zu ganzen Infrastrukturen komplett abgeschaltet werden, z. B. im Falle von Sanktionen oder politischen Spannungen. Was passiert mit Ihrem Unternehmen, wenn beispielsweise Cloud-Dienste eingestellt würden?
Datenabfluss bis hin zu Spionage
Software- oder auch Cloud-Anbieter können über Backdoors Daten nutzen. Verstöße gegen Datenschutz (z. B. durch den US CLOUD Act), mangelnde Transparenz, wirtschaftlicher oder politischer Missbrauch können die Folge sein.
Gefährdung kritischer Infrastrukturen
Telekommunikation, Energieversorgung, Verkehrssteuerung etc. sind zunehmend digitalisiert. Sabotage, Spionage oder politisch motivierte Abschaltungen stellen eine Gefahr für die Betriebsfähigkeit dar.
Fehlende Interoperabilität und Standards
Viele Systeme sind nicht offen oder standardisiert. Lock-in-Effekte sind die Folge. Ein Wechsel zu einem anderen Anbieter kann so enorm erschwert werden. Dies spielt nicht nur bei massiven Preiserhöhungen eine wichtige Rolle, sondern auch in Situationen, in denen ein schneller Switch erforderlich ist: Ein Wechsel zu einem anderen Anbieter ist dann häufig nicht mehr ohne Weiteres möglich.
Lösungsansätze und Praxiserfahrungen
Gerade Großunternehmen und Konzerne können nicht so eben mal zu souveränen Anbietern migrieren. Der Aufwand ist hoch, die Kosten sind es auch.
Die Konferenz Digitale Souveränität des Fachmagazins Informatik Aktuell zeigt:
- wie europäische Lösungen für mehr Resilienz sorgen können,
- was bei einem Wechsel zu beachten ist,
- welche Praxiserfahrungen es gibt,
- wie andere Unternehmen dies umgesetzt haben.
Wer teilnimmt, profitiert vom Know How und ist in der Lage, gute Lösungen herbeizuführen.
Melde Dich jetzt an und sei dabei, wenn die Community sich trifft!




