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[Sponsored Post] 31. Oktober 2017

PostgreSQL und Support: Wie Sie Kosten für Lizenzen und Support reduzieren

Gartner hat die EDB als Marktführer im Bereich kommerzielle Open Source-Datenbanken gekrönt. © Cybrain / Fotolia.com
© Cybrain / Fotolia.com

Viele Unternehmen wollen Kosten sparen. Statt Datenbanksysteme großer Hersteller zu nutzen, setzen sie Open Source-Datenbanken ein. PostgreSQL ist sehr beliebt – insbesondere aufgrund des hohen Maßes an Kompatibilität zu Oracle-Datenbanken. Doch was ist mit dem Support?

EnterpriseDB ist ein Softwarehersteller, der ergänzende Software und kommerziellen Support für das freie objektrelationale Datenbankmanagementsystem PostgreSQL bietet. Auch Programme zur Migration von anderen Datenbanksystemen zu PostgreSQL sind im Portfolio, insbesondere auch für die Migration von Oracle-Datenbanksystemen. Diego Calvo de Nó spricht im Rahmen der IT-Tage über Erfahrungen damit.

Informatik Aktuell: Herr Calvo de Nó, Sie sprechen in Ihrer Session während der IT-Tage, der Jahreskonferenz des Fachmagazins Informatik Aktuell über Datenbank-Architekturen und in diesem Rahmen über hohe Einspar-Potenziale bei einer deutlichen Erhöhung der Leistungsfähigkeit im Umfeld von relationalen Datenbankmanagementsystemen. Sparen möchte natürlich jeder. Wie muss man sich dies denn vorstellen?

Diego Calvo de Nó: Durch den Einsatz von kommerziellen Open Source RDBMS ist es mittlerweile möglich, viel Geld ohne Einbußen einzusparen. Open Source-Datenbanken haben in den letzten 10 Jahre einen sehr hohen Reifegrad erreicht, das wird auch so von führenden Technologie-Analysten wie Gartner anerkannt.

Informatik Aktuell: Viele Unternehmen setzen ja gerade auf die großen Hersteller, da sie glauben, hier einen zuverlässigen Support zu haben. Wie ist das denn bei Open Source?

Diego Calvo de Nó: Reines Open Source ist für die meisten Unternehmen nicht geeignet. Sie brauchen Support und Professional Services. Deswegen arbeiten wir nur mit kommerzieller Open Source, die das anbietet, viele Großkunden bedienen und genug Erfahrung gesammelt haben. EnterpriseDB (EDB) ist für Open Source-Datenbanken das, was früher RedHat oder SuSe für Linux waren. Auch Gartner hat die EDB als Marktführer im Bereich kommerzielle Open Source-Datenbanken gekrönt. Die Proventa AG ist der Platinum Partner von EDB in Deutschland.

Informatik Aktuell: Wenn eine neue Umgebung auf der grünen Wiese gebaut wird, ist eine Architekturentscheidung – auch in Bezug auf das Datenbank-Backend – ja in der Regel recht offen. Meist gibt es keine zwingenden Vorgaben. Doch wenn eine Anwendung bereits besteht, ist da ein Wechsel nicht äußerst schwierig? Gerade große Hersteller sorgen ja gerne dafür, dass eine enge Bindung entsteht, die sich oft nicht so leicht aus einer Anwendung herauslösen lässt. Ist da ein Wechsel denn überhaupt noch möglich?

Diego Calvo de Nó: Ja, das ist normalerweise der Fall. Aber gerade die EDB bietet als einzige kommerzielle Open Source-Datenbank eine sehr gute Oracle-Kompatibilität und die meisten Unternehmen haben immer noch Oracle-Datenbanken. Wir als Proventa AG mit jahrelanger Erfahrung in großen Datenbankmigrationen unterstützen zusätzlich auch die Kunden bei der Transition von jeder konventionellen Datenbank auf EDB.

Informatik Aktuell: Wo liegen denn im Allgemeinen die Hürden? Und wie kann man diese überwinden?

Diego Calvo de Nó: Die Hürden können von technischer Natur sein, wie Datentypen, datenbankspezifischen Prozeduren, Datenbank-Links, Partitionierung, Hints oder Nutzung von erweiterten Features wie OLAP. Es gibt aber auch organisatorische Hürden: Mitarbeiter die jahrelang Oracle genutzt haben, haben manchmal Schwierigkeiten, sich an etwas Neues anzupassen. Durch den Einsatz von EDB und anderen Tools, die einen Umstieg einfacher machen, sind aber die meisten Hürden überwindbar.

IT-Tage 2017 - Datenbanken

Informatik Aktuell: Können Sie Beispiele eines erfolgreichen Wechsels nennen?

Diego Calvo de Nó: Sony oder MasterCard haben zum Beispiel große Transformation erfolgreich durchgeführt.

Informatik Aktuell: Spannend. Aber: Wie sieht es später im Betrieb aus? Die meisten Unternehmen können sich keine Ausfälle leisten. Wie kann zum Beispiel Hochverfügbarkeit gewährleistet werden?

Diego Calvo de Nó: Auch zum Thema Hochverfügbarkeit gibt es bei der EDB nichts zu bemängeln. Clustering und Fail Over-Konfigurationen sind möglich. Durch den Einsatz von Replikationssoftware ist es sogar möglich, die Migration von Oracle auf EDB ohne Downtime zu realisieren.

Informatik Aktuell: Wie muss ich mir den Support konkret vorstellen?

Diego Calvo de Nó: EDB bietet mit der Lizenz einen 24/7-Remote-Support auf Englisch. Wir als Proventa AG bieten zusätzlich deutsche Wartungsverträge mit einer Vor-Ort-Unterstützung deutscher Mitarbeiter, die auf den Bedarf des Kunden maßgeschneidert sind.

Informatik Aktuell: Mit welchen Einsparungen kann ich bei Lizenzkosten zu Datenbanken denn rechnen? Gibt es da Erfahrungswerte?

Diego Calvo de Nó: Bei einer reinen Migration nach EDB ist es möglich, bis zu 80 Prozent der Lizenzkosten einzusparen. Man muss aber die Transformationskosten betrachten. Normalerweise möchten die Kunden bei der Transformation nicht nur sparen, sondern auch neue Technologien wie Hadoop, SAP-Hana oder andere In-Memory-Datenbanken einführen. Unser Ziel ist es, deswegen eine Gesamttransformation anzubieten, die mindestens 50 Prozent Sparpotential bei 50 Prozent Performanzsteigerung und einem ROI von 12 bis 24 Monaten erreicht.

Die Preise der konventionellen Datenbanken sind auch Digitalisierungsbremse.

Informatik Aktuell: Viele Unternehmen gehen auch zunehmend den Weg in die Cloud. Welche Erfahrungen haben Sie hier gemacht?

Diego Calvo de Nó: Die Anzahl der großen deutschen Unternehmen, die jetzt den Schritt wagen, nimmt aktuell rasant zu. AWS ist bei fast jeder Cloud-Strategie ein Teil der Lösung. Dort ist es mittlerweile sogar möglich, EDB als DBaaS zu buchen. Andere Cloud-Anbieter wie Azure werden bald folgen.

Informatik Aktuell: Lohnt sich denn der Umstieg?

Diego Calvo de Nó: Auf jeden Fall. Die Preise der konventionellen Datenbanken (Oracle, Microsoft oder DB2) sind einfach viel zu hoch und somit eine der größten IT-Kosten-Positionen und damit auch Digitalisierungsbremse.

Informatik Aktuell: Was möchten Sie Menschen mit auf den Weg geben, die über einen Wechsel nachdenken?

Diego Calvo de Nó: Sie sollen es wagen, aber immer professionelle Unterstützung suchen. Ein Proof of Concept mit einem System nach einem Assessment ist sehr sinnvoll, um Erfahrungen zu sammeln und das Risiko zu beschränken.
 
Informatik Aktuell: Herr Calvo de Nó, vielen Dank für das Gespräch!

Diego Calvo de Nó / IT-Tage 2017

Die Proventa AG ist Partner der IT-Tage 2017. Diego Calvo de Nó spricht im Rahmen unserer Konferenz

Der Betrieb einer heterogenen Datenbanklandschaft ist sehr kostenintensiv und unflexibel. Eine Änderung der Landschaft ist aber für viele Unternehmen aus eigener Kraft nicht möglich, da die Datenbankhersteller durch Vendor Lock-in-Strategien eine Abhängigkeit zu ihren Produkten erreicht haben. Die Proventa AG bietet im Rahmen ihrer Datenbank-Transformation Services:

  • eine unabhängige Analyse Ihrer kompletten Datenbanklandschaft,
  • die Planung und Umsetzung einer neuen kostengünstigeren, zukunftsorientierten und hoch performanten Datenbanklandschaft,
  • die Migration der Daten auf die neue Datenbanklandschaft und
  • die Inbetriebnahme der neuen Datenbanklandschaft und die Abwicklung der alten Architektur.

Auch mit ihren Cloud Transformation Services unterstützt die Proventa AG Sie von Anfang an mit der Bestandsaufnahme, SWOT-Analyse, Definition von Zielen und KPIs, Entwicklung einer Best-Fit Cloud-Strategie bis hin zur Umsetzung der Transformation.

Bitte sprechen Sie uns an! Wir unterstützen Sie gerne!

Proventa AG
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Autor

Diego Calvo de Nó

Diego Calvo de Nó ist seit 2006 Mitglied des Vorstands der Proventa AG. Dort verantwortet er Strategie, Finanzen und Vertrieb.
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