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16. Dezember 2014

Dell baut mit der Netzwerk-Virtualisierungslösung von Midokura seine Open-Networking-Initiative weiter aus

Ab sofort bietet Dell die Netzwerk-Virtualisierungslösung Enterprise MidoNet von Midokura speziell für den Einsatz in OpenStack-Umgebungen an. Damit erweitert Dell sein Lösungsportfolio für unterschiedliche Open-Networking-Anwendungsszenarien. 

Dell hat im Rahmen seiner Open-Networking-Initiative ein Vertriebsabkommen mit dem Netzwerk-Virtualisierungsspezialisten Midokura geschlossen. Darunter fällt eine zertifizierte Referenzarchitektur. Mit der Software Enterprise MidoNet von Midokura können Service Provider und Unternehmen in ihren Rechenzentren virtualisierte Netze aufbauen, verwalten und betreiben. Durch die Kombination aus Enterprise MidoNet mit Servern und Switches von Dell entsteht ein Netzwerk-Virtualisierungsmodul für die Cloud-Computing-Plattform OpenStack. Unternehmen sind damit in der Lage, hochflexible Netzwerkinfrastrukturen einzurichten, die auf Open-Source-Technologien und einer Trennung von Hard- und Software basieren. 

Seit Anfang 2014 arbeitet Dell im Bereich Open Networking mit Cumulus Networks zusammen, dem Anbieter des ersten Linux-Betriebssystems für Netzwerkgeräte. Durch die Entkopplung von Hard- und Software bei Switches unterstützen Dell und Cumulus Networks Unternehmen bei der Einführung offener Netzwerkumgebungen. Cumulus Linux spielt dabei als Betriebssystem eine entscheidende Rolle, denn Unternehmen können damit einfach und kosteneffizient innovative Rechenzentren aufbauen, verwalten und automatisieren. 

Dell hebt sich vom traditionellen Ansatz ab, bei dem Netzwerkkomponenten aus einer Blackbox und starr miteinander verkoppelter Hard- und Software bestehen. Bei der Open-Networking-Initiative von Dell können Unternehmen Switches und Netzwerkbetriebssysteme kombinieren. Mit Cumulus und Midokura will Dell eine durchgängige Lösung bieten, angefangen von virtualisierten und nicht-virtualisierten Rechenzentren bis hin zu virtualisierten Open-Stack-Cloud-Umgebungen. 

Beim White-Box Switching kaufen Unternehmen x86-Server und kümmern sich selbst um die Implementierung des Netzwerkbetriebssystems und den Support. Außer bei Google oder Amazon hat sich White-Box Switching in den Unternehmen aber nie durchgesetzt. Stattdessen ist laut Gartner mit Brite Box Switching eine neue Variante entstanden, die den Unterschied zwischen traditionellen Switches und White-Box Switching aufhebt. Mit einer Brite Box, wie sie jetzt auch Dell anbietet, erhalten Unternehmen eine zertifizierte und optimal aufeinander abgestimmte Komplettlösung bestehend aus Netzwerk-Software und Switches. 

"Die Kooperation mit Midokura verdeutlicht, dass wir mit gleichgesinnten Unternehmen intensiv an der Änderung des traditionellen Black-Box-Modells bei Switches arbeiten", sagt Tom Burns, Vice President und General Manager von Dell Networking. "Es ist zu starr, zu geschlossen und zu langsam für Innovationen. Die Open-Networking-Initiative von Dell ist offen, flexibel und Software-defined, damit Unternehmen optimale Ergebnisse mit ihren Applikationen erzielen können."
"Ebenso wie Dell befasst sich auch Midokura aktiv mit dem weiteren Ausbau der Open-Networking-Initiative, um die hohen Anforderungen moderner Unternehmen zu erfüllen und eine ausbaufähige Grundlage für die Rechen-, Speicher- und Netzwerkinfrastruktur bereitzustellen", erläutert Dan Mihai Dumitriu, CEO und Mitbegründer von Midokura. "Wir haben bereits erfolgreich bei der Überbrückung virtueller und physischer Netzwerke kooperiert und freuen uns auf eine weitere Vertiefung der Zusammenarbeit. Das Ziel dabei ist der Aufbau einer offenen, konvergenten Infrastruktur, mit der Unternehmen eine Cloud einfach skalieren und betreiben können."

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