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22. Oktober 2014

Neuer Debian-Fork ohne Systemd?

Die Diskussionen um Systemd halten weiter an. Einen Debian-Fork wollen nun die Betreiber der Seite debianfork.org anregen. Sie wollen, dass Systemd nicht Standard, sondern eine mögliche Alternative unter mehreren ist. Die Initiatoren bezeichnen sich selbst als "veteran Unix Admins".

Zwei Tage nach Ian Jacksons Aufruf zu einer Grundsatzentscheidung zu Systemd folgte die Ankündigung der nicht näher genannten Initiatoren eines neuen Forks. Es bestehe keine Verbindung zum Debian-Projekt, es handele sich vielmehr um Debian-Anwender sowie Debian- und Upstream-Entwickler. Sie geben an, täglich mit Debian privat oder beruflich zu tun zu haben und nicht Systemd nutzen zu wollen, da es nicht der Unix-Philosophie entspräche. Es solle ein moderneres Init-System als SysVinit eingesetzt werden, jedoch keines, das Dutzende von Binärdateien und Logs verwendet. Der Vorstoß von Ian Jackson solle unterstützt werden, es müsse außerdem dafür gesorgt werden, dass SysVinit Standard bleibt und Systemd alternativ gewählt werden kann.

Der Einfluss von Gnome-Entwicklern bei Debian sei derzeit sehr stark und ignoriere, dass die Mehrheit der Debian-Anwender erfahrene Systemadministratoren sind. Diese wollten den Start durch Init-Scripte, die einfach zu lesen und zu verstehen sind.

Weitere Details zum neuen Vorstoß gibt es auf der Seite von debianfork.org.

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