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21. Oktober 2014

Teradata: Höhere Leistung bei In-Memory-Analysen

Teradata will in der kommenden Version 15.10 seiner Datenbank mit technischen Innovationen die Leistung seines In-Memory-Angebots erhöhen. Das gab das Unternehmen in einer Mitteilung bekannt.

Eine effizientere Auslastung der Prozessoren und des Hauptspeichers soll die Leistungssteigerung bringen. Die Aktualisierung soll im ersten Halbjahr 2015 zur Verfügung stehen.

Query Pipelining und neue Tabellenstrukturen für In-Memory-Analysen

Query Pipelining ist ein neuer Ansatz zur Query-Verarbeitung, bei dem Ergebnisse eines Abfrageschritts unmittelbar in den nächsten Schritt einfließen – ohne dass die Daten dazwischen aus dem Hauptspeicher ausgelagert werden. Die verringerte Datenbewegung führt zu einem weitaus höheren Durchsatz. Die Daten werden zudem bereits im Hauptspeicher in Spalten- statt in Zeilenform gespeichert, was die Leistung bei vermindertem Speicherverbrauch weiter erhöht.

Verbesserte Nutzung von CPU-Befehlen und Cache

Neu entwickelte Algorithmen nutzen die Möglichkeiten der Intel Vektor-Befehle und des on-board-Cache zur parallelen Ausführung von Operationen. Hierdurch ergibt sich eine weitere Reduktion von Datenbewegungen was den Datendurchsatz steigert. Dabei wird auch der neue Intel Haswell Prozessor zum Einsatz kommen.

Neue Methoden zur Bewertung der „Daten-Temperatur"

Teradata Virtual Storage verfügt über neue Bewertungsfunktionen zur Messung der Nutzungshäufigkeit von Daten. Durch die Unterscheidung von taktischen und strategischen Workloads stehen häufiger genutzte Daten zur Beantwortung taktischer Abfragen im Hauptspeicher schneller zur Verfügung.

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