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01. Februar 2017

Das Online-Marketing der Zukunft

Linkaufbau, Onpage-Optimierung, Content-Strategien und Advertising gehören mittlerweile zum Handwerkszeug - doch das Online-Marketing entwickelt sich stetig weiter. Welche Themen sind für die SEO- und SEA-Experten in den kommenden Jahren interessant? Welche Trends und Innovationen sollte man als Unternehmen im Auge behalten, um auch in Zukunft noch ganz vorne mit dabei zu sein? Zu diesen Fragen hat die Online Solutions Group fünf Thesen zur Zukunft des Online-Marketings aufgestellt:

1. Internet of Things: Online-Marketing bis in den Kühlschrank

Bei der zunehmenden Vernetzung aller Geräte, kurz Internet of Things (IoT), sind Zwischenlösungen wie Amazons "Dash Button", mit dem Verbrauchsartikel einfach per Knopfdruck nachbestellt werden können, nur der erste Schritt. Diese smarten Haushaltsgeräte bieten auch für das Online-Marketing völlig neue Möglichkeiten: So sind bereits heute schon Kühlschränke erhältlich, deren Inhalt jederzeit per Smartphone-App überprüft werden kann. Der Weg zu einer (teil-) automatisierten Nachbestellung von fehlenden oder verbrauchten Produkten ist hier nicht mehr weit. In diesem Zusammenhang ist auch eine Verknüpfung mit Google denkbar, durch die bestimmte Produkte vorgeschlagen werden, z.B. durch Suchmaschinenplatzierung oder Bewertungen. Auch könnten Lebensmittelhersteller ihre Produkte durch bezahlte Anzeigen in der jeweiligen App präsentieren.

2. Omni-Channel-Marketing

Unterwegs per Smartphone surfen, shoppen oder per Online-Banking Geld überweisen: Wir sind heute immer und überall online, selbst im Auto per Infotainment-System bzw. über Lösungen wie Apple CarPlay oder Android Auto, per Smartwatch oder in öffentlichen Verkehrsmitteln über Touchscreens. Gerade in Verbindung mit Location-based Services, kann das auch unabhängig von einzelnen Geräten oder Apps die Chance eröffnen, Kunden zukünftig noch gezielter anzusprechen. 

3. Individuelle Preisgestaltung

Bereits heute gibt es im E-Commerce die dynamische Preisanpassung, je nachdem über welche Kanäle der Besucher auf den Onlineshop kommt. Durch Big Data könnte die Preisgestaltung darüber hinaus noch weiter individualisiert werden. Je besser Unternehmen oder Shopbetreiber ihre potenziellen Kunden kennen, umso detaillierter können die Preise individuell auch angepasst werden. So könnte beispielweise ein Kunde, der sich fortlaufend über Luxusartikel informiert oder sich in sozialen Medien mit seinem neuen Sportwagen zeigt, in Zukunft tendenziell als überdurchschnittlich zahlungskräftig eingestuft werden.  

4. Online-Shopping als virtuelles Marken- und Gemeinschaftserlebnis

Wenn man mit Freunden shoppen geht, hat man unter anderem direkt eine zweite Meinung zu den ausgewählten Produkten. Diese Vorteile auch online zu bieten, wird in Zukunft immer bedeutsamer. In Communities erhält man Tipps zum Styling oder kann sein Outfit bewerten lassen. Shopbetreiber und Online-Marketer haben den Trend bereits erkannt und werden in diesem Umfeld zunehmend aktiv. So können über Affiliate-Links und passende Werbeschaltungen die jeweiligen Produkte direkt im Shop gekauft werden. Hier spielen in Zukunft auch Virtual-Reality-Anwendungen eine immer wichtigere Rolle, da die Preise für eine entsprechende Hardware stetig sinken und so massenkompatibel werden. So könnte man seinen Kunden auch online ein umfassendes Markenerlebnis bieten und sich dadurch von der Konkurrenz abheben.

5. Product Placement nach Maß in Filmen und Serien

Das klassische Product Placement in Filmen oder TV-Serien ist bereits bekannt, z.B. die Vorliebe von James Bond für bestimmte Premiumfahrzeuge. Allerdings werden immer mehr Medieninhalte nicht mehr über das herkömmliche TV-Programm konsumiert, sondern zu beliebiger Zeit über internetfähige Geräte wie Streaming-Dienste oder Online-Mediatheken. Dadurch ergeben sich auch neue Möglichkeiten für das Online-Marketing. So könnte man z.B. die in der Serie gezeigten Produkte direkt mit Shopping-Apps verknüpfen oder sich als Zuschauer zusätzliche Informationen anzeigen lassen. Livestyle- und Shopping-Sendungen bieten sich hier an, da sie viele Ansatzpunkte für die direkte Vermarktung der gezeigten Produkte bieten.  

LB

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