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22. März 2019

retest setzt auf Verbesserung von automatisierten GUI-Tests

Automatisierte GUI-Tests sind oft schwer zu erstellen, fragil und häufig unvollständig. Das Unternehmen retest will mit der Veröffentlichung zweier Testwerkzeuge dieses Problem angehen.

Das 2017 gegründete Start-up aus Karlsruhe wagt den nächsten Schritt: Sie wollen GUI-Testing so einfach, nützlich und effizient wie möglich gestalten. Um dieses Ziel zu erreichen, veröffentlichten sie zum einen das Difference-Testing-Tool recheck, welches sich aus einer Open-Source-API und einem Command Line Interface (CLI) zusammensetzt. Zum anderen das kommerzielle GUI-Testwerkzeug review. recheck soll es möglich machen, ganze Webseiten mit geringem Aufwand, anstatt jede Spezifikation manuell zu definieren, zu überprüfen. review hingegen ist eine GUI-Anwendung, welche die Lernkurve für recheck reduzieren soll und es den Benutzern erlaubt, Tests mit einem einzigen Klick zu pflegen.

Wie funktioniert das Ganze?

recheck überprüft alles auf einer Webseite mit einer einzelnen Zeile Code, indem es einen Golden Master erstellt, was den Prozess der Testerstellung einfach und effizienter gestalten soll. Zudem wurde die Elementerkennung verbessert, was dazu führen soll, dass die Tests deutlich robuster sind und die Anzahl der Fehlalarme reduziert wird. Das führt dazu, dass wenn ein Test mit recheck fehlschlägt, soll auch tatsächlich ein Fehler vorliegen. Mit der GUI-Anwendung review lassen sich Änderungen in Tests einfach akzeptieren oder ignorieren. Die Entwickler und Tester haben dadurch eine verkürzte Lernkurve mit einem patentieren 1-Klick-Mechanismus.

Funktionen offline verfügbar

Im Gegensatz zu anderen Unternehmen aus dem Bereich, ist review kein Software-as-a-Service-Tool, sondern funktioniert offline. Das führt dazu, dass keine Wartung von Tests im Arbeitsalltag des Benutzers nötig ist und dadurch erleichtert werden soll.

Für mehr Informationen zu beiden Testwerkzeugen können Sie sich direkt bei retest erkundigen oder auf die Slides eines Vortrags zurückgreifen, die Informatik-Aktuell-Autor Dr. Jeremias Rößler in dieser Woche auf der JavaLand-Konferenz in Köln gehalten hat.

LG

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