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Sponsored Post 15. Mai 2018

"Docker wird die Transformation der IT zu DevOps maßgeblich beeinflussen"

Die Open Source-Software Docker wird inzwischen in zahlreichen Unternehmen genutzt, um Anwendungen durch Containervirtualisierung zu isolieren. Docker vereinfacht die Bereitstellung von Anwendungen, indem sich Container, die alle nötigen Pakete enthalten, leicht als Dateien transportieren und installieren lassen. Container gewährleisten die Trennung und Verwaltung der auf einem Rechner genutzten Ressourcen. Wir haben mit Michael Fettweiss von Docker gesprochen und ihn nach neuen Features, Migrationswegen und Support gefragt.

Informatik Aktuell: Welche neuen Features können wir bei Docker in nächster Zeit erwarten? Und was bringen diese?

Michael Fettweiss: Im ersten Halbjahr Kubernetes und Interlock für Swarm.

Informatik Aktuell: Sollten nur neue Anwendungen auf Docker ausgelegt werden? Oder empfiehlt es sich, auch alte Anwendungen auf Docker zu migrieren?

Michael Fettweiss: Die Docker-Container-Technologie ermöglicht es, moderne Anwendungen sowie alte Anwendungen als Container-Image zu migrieren. Mit unserem Programm MTA (modernise traditional application) ermöglichen wir eine unkomplizierte Migration von alten Anwendungen ohne Veränderungen der Anwendung selbst, um hier schnelle Mehrwerte zu erreichen.

Informatik Aktuell: Gibt es überhaupt noch Unternehmen, die Docker nicht einsetzen?

Michael Fettweiss: Docker wird in Deutschland von ca. 90 Prozent der Unternehmen genutzt.

Informatik Aktuell: Wie sieht ein typischer Transformationsprozess zu Docker aus? Was ist hierbei zu beachten?

Michael Fettweiss: Im Wesentlichen geht es bei Docker darum, die für die Installation und Konfiguration einer Anwendung notwendigen Einzelschritte innerhalb eines Dockerfiles zu beschreiben, so dass diese problemlos innerhalb eines sogenannten Docker-Images paketiert werden kann. Im besten Fall kann die Übersetzung der Installation einer bestehenden Anwendung in ein Dockerfile automatisiert erfolgen, was die Transformation erheblich vereinfacht. Im schlimmsten Fall muss die Installation und Konfiguration einer Anwendung innerhalb des Dockerfiles manuell erfolgen.

Informatik Aktuell: Wie kann man IT-Security-Anforderungen mit Docker umsetzen?

Michael Fettweiss: Einer der wesentlichen Vorteile des Einsatzes der Docker-Technologie ist es, die IT-Security von bisher nativ installierten Anwendungen durch granulierte Security-Konfigurationen zu erhöhen. Als Beispiel gibt es die Möglichkeit, die Nutzung von Kerneleigenschaften zu beschränken oder auch die Kommunikation mit dem Container durch eine eingebaute Firewall nur über die beschriebenen Ports innerhalb des Dockerfiles zu kontrollieren. Darüber hinaus bietet die Technologie durch dein Einsatz der Enterprise Edition die Möglichkeit, die Security durch zertifikatsbasierte Signierung, Security Scanning  von allen Anwendungen im Gegensatz zum traditionellen Einsatz  zu erhöhen.

Informatik Aktuell: Der Einstieg in Docker ist ja zunächst einfach. Doch mit steigenden Anforderungen wird es schnell komplex. Sind Schulungen zu empfehlen? Oder sollte man eher erfahrene Consultants ins Boot holen?

Michael Fettweiss: Die Mischung macht es, Trainings und erfahrene Consultants, die u. a. auch notwendige Organisationveränderungen unterstützen, da es mit dem Einsatz von Container Technologie alleine nicht getan ist. Im wesentlichen ist es wichtig den mit dem Eingang von Container-Technologie notwendigen Paradigmenwechsel für den Betrieb einer Anwendung durch Trainings und intensive Begleitung seitens Docker Professional Services zu gewährleisten.

Informatik Aktuell: Worauf sollten Unternehmen, die Docker einsetzen oder einsetzen wollen, besonders achten?

Michael Fettweiss: Training, damit das komplette Eco-System von Docker bekannt ist und damit im Vorfeld mögliche Missverständnisse beim Einsatz von Docker vermieden werden.

Informatik Aktuell: Wohin können sich Anwender und Unternehmen wenden, wenn Sie Docker einsetzen möchten und spezielle Fragen haben?

Michael Fettweiss: Direkt an Docker, Docker-autorisierte Partner, Usergroups, Meetups.

Informatik Aktuell: Gibt es einen Docker-Support? Wie sieht dieser konkret aus?

Michael Fettweiss: Docker bietet für die Enterprise Edition verschiedene Support-Level, für den Betrieb in Testumgebungen sowie PreProduktionsumgebung mit 9-6 als auch für business-kritische Produktionsumgebung mit 24/7-Support.

Des Weiteren bieten wir den Einsatz von TAM (Technical Account Manager) an. Ich möchte darauf hinweisen, dass Docker CE , also die Community Version, nicht von Docker supported wird, hier muss der Anwender sich an die Community wenden.

Informatik Aktuell: Wie finanziert sich das Unternehmen Docker Inc.? Und wie wird die Weiterentwicklung von Docker finanziert?

Michael Fettweiss: Docker Inc. finanziert sich zum einen über die Nutzung der Cloudlösungen wie z. B. private Repositories im Docker Hub und über die Integration und Zertifizierungen von Third Party-Herstellern im Docker Store. Die Hauptfinanzierung erfolgt über jährliche Subskriptionen für die Docker Enterprise Editionen sowie über die damit anfallenden Trainings und Professional Services wie z. B. Consulting und Technical Account Manager.

Informatik Aktuell: Was bietet Docker Inc., was andere Unternehmen nicht bieten?

Michael Fettweiss: Docker Inc. hat als einziges Unternehmen die Strategie, jede Anwendung (Any App) ohne Einschränkung in irgendeiner Weise überall (Anywhere) verfügbar zu machen. Somit bietet Docker Inc. mit der strategischen Plattform Docker allen Kunden die Möglichkeit, sich von der derzeitigen und von zukünftigen Infrastrukturen völlig unabhängig zu machen.

Informatik Aktuell: Wo wird Docker in fünf Jahren stehen?

Michael Fettweiss: Docker hat ein Marktpotenzial von ca. 98 Prozent der gesamten IT-Landschaft. Bereits jetzt ist Docker der bewährte Standard für den effizienten und produktiven Betrieb von Anwendungen. Docker wird in den nächsten Jahren neben der Unabhängigkeit von traditionellen IT-Infrastrukturen auch an einem neuen Standard für eine neue Ära nach traditionellen Betriebssystemen arbeiten. Als eine der am schnellsten wachsenden IT-Technologien wird Docker die Transformation der IT zu DevOps, sowie effizienten und hoch-sicheren Anwendungen maßgeblich beeinflussen. Docker wird für viele IT-Unternehmen strategischer und kritischer Bestandteil ihrer IT-Landschaften sein.

Informatik Aktuell: Vielen Dank für das Gespräch!

Docker Inc. ist die weltweit führende Software-Container-Plattform. Entwickler verwenden Docker, um "Arbeiten auf meiner Maschine"-Probleme bei der Zusammenarbeit mit Kollegen zu beseitigen. Operatoren verwenden Docker, um Anwendungen nebeneinander in isolierten Containern auszuführen und zu verwalten, um eine bessere Rechendichte zu erreichen.

Unternehmen nutzen Docker, um agile Software-Pipelines aufzubauen, um neue Funktionen schneller, sicherer und zuverlässiger für Linux- und Windows Server-Anwendungen bereitzustellen. Die Docker Enterprise Edition (EE) ist eine Containers-as-a-Service-Platform für die IT, die verschiedene Anwendungen über unterschiedliche Infrastrukturen hinweg verwaltet und sichert, sowohl vor Ort als auch in der Cloud.

Kontakt:
Michael Fettweiss
Director, Central Europe Sales
Tel. +49 173 - 52 51 451

Weitere Informationen zu Docker: www.docker.com

Im Interview

Michael Fettweiss

Michael Fettweiss arbeitet als Vertriebs-Direktor bei der Docker GmbH und verantwortet die Region Deutschland, Österreich und Schweiz. Er ist für die Weiterentwicklung und die Strategie in diesen Ländern verantwortlich.
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