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07. Oktober 2015

Industrie 4.0: 40% der Unternehmen sind schon dabei!

Der Begriff Industrie 4.0 umschreibt den technologischen Wandel heutiger Produktionstechnik zur intelligenten Fabrik, in der Maschinen und Produkte untereinander digital vernetzt sind. Einer aktuellen Befragung von Bitkom Research und Ernst & Young zufolge werden in 4 von 10 Unternehmen in Deutschland bereits Industrie 4.0-Anwendungen eingesetzt. Dreiviertel der Unternehmen (79 Prozent) geben an, dass Industrie 4.0 strategisch wichtig oder sehr wichtig für ihr Unternehmen ist. Nur 19 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, der Einsatz dieser Anwendungen sei für sie "kein Thema". Die meisten gehen davon aus, dass die Bedeutung in den nächsten Jahren weiter zunehmen wird.

Damit sei der Einsatz intelligenter Maschinen in der Produktion ein entscheidender Faktor für den Erfolg auch des Wirtschaftsstandortes Deutschland. "Der Einsatz von Industrie 4.0-Anwendungen ist zum zentralen Erfolgsfaktor für das verarbeitende Gewerbe geworden", sagt Bitkom Research Geschäftsführer Dr. Axel Pols. "Industrie 4.0-Anwendungen können unter anderem dazu beitragen, Abläufe zu optimieren, Wartungsfenster besser zu planen und mehr Produktvarianten in kleinen Losgrößen wirtschaftlich herzustellen. Vor allem aber werden in der Industrie 4.0 völlig neue Geschäftsmodelle möglich. Das haben die Unternehmen erkannt."

Der hohe Investitionsbedarf und das Fehlen von Standards seien immernoch die größten Hemmnisse, die neuen Technologien einzusetzen. Hinzu komme Fachkräftemangel, die vor völlig neuen Herausforderungen stünden. Künftig müssten zum Beispiel auch Maschinenbauer oder Elektrotechniker über Kenntnisse der Softwareprogrammierung verfügen, wodurch neue Anforderungen an Ausbildung und Studium entstünden.

Weitere Information finden Sie auf den Seiten des Bitkom.

(EIS)

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