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18. Juni 2015

Studie zu Datenanalysen in deutschen Unternehmen

Die Digitalisierung steht ganz oben auf der Dringlichkeitsliste der öffentlichen Verwaltungen: Vier von zehn Behördenleitern sehen großen Handlungsbedarf bei der Umsetzung des E-Government-Gesetzes und weiterer Maßnahmen wie des Regierungsprogramms „Digitale Verwaltung 2020“ und der „Digitalen Agenda 2014-2017“. Zu diesem Ergebnis kommt die repräsentative bundesweite Studie „Zukunftspanel Staat & Verwaltung 2015“, die von der Wegweiser GmbH Berlin Research & Strategy und der „Hertie School of Governance“ mit Unterstützung von EMC durchgeführt wurde.

Es werden bei weitem nicht alle Behörden sämtliche Vorgaben rechtzeitig umsetzen können: Jede zehnte Behörde wird für die Anwendung des Regierungsprogramms „Digitale Verwaltung 2020“ noch mehr als fünf Jahre benötigen; fast die Hälfte aller Verwaltungen kann ihren Zeitbedarf noch nicht einschätzen (49 Prozent). Nur ein Prozent hat die Anforderungen bereits heute erfüllt. Vier von zehn werden es voraussichtlich bis 2020 schaffen.

Erst sechs Prozent der Befragten nehmen bereits heute einen spürbaren Einfluss der „Digitalen Agenda 2014-2017“ auf ihren Arbeitsalltag wahr. Die schleppenden Fortschritte können an der fehlenden Finanzierung und der mangelnden Koordination im föderalen System liegen, die je fast 70 Prozent der Befragten bemerken. Erst jede dritte öffentliche Verwaltung (37 Prozent) verfügt über eine dezidierte digitale Strategie, etwa ebenso viele befinden sich schon in der Planungsphase (36 Prozent). Über ein Viertel hat noch nicht einmal in nennenswertem Umfang mit Überlegungen zur digitalen Zukunft begonnen (27 Prozent).

„IT spielt in den Behörden eine immer größere Rolle dabei, die wachsenden Verwaltungsaufgaben und die hohen Ansprüche an Bürgernähe zu erfüllen. Um den in der Zukunftspanel-Studie beschriebenen Herausforderungen auch künftig gerecht zu werden, benötigen die Verwaltungen eine Reihe von Erleichterungen und technischen Innovationen. Die derzeitige IT-Landschaft des Bundes ist den Anforderungen der digitalen Welt nicht gewachsen. Wir empfehlen Verwaltungen, auf konvergente Infrastrukturen umzustellen. Diese sind sehr leistungsfähig, flexibel, kosteneffizient und leicht zu bedienen. Außerdem bieten sie ein hohes Maß an Sicherheit, weil sie als ideal abgestimmte Systeme gut beherrschbar sind und mit vorkonfigurierten, maßgeschneiderten Sicherheitsfeatures ausgeliefert werden.“ meint Sabine Bendiek, Geschäftsführerin von EMC Deutschland und Mitglied im Hauptvorstand des BITKOM.

Sabine Bendiek spricht am 24. Juni um 10:15 Uhr auf dem „Zukunftskongress Staat und Verwaltung“ unter dem Titel „Vom Einfachen das Beste – das konvergente (öffentliche) Rechenzentrum der Zukunft“ im Rahmen eines Best Practice Dialogs (Session 5.4). Hier geht es zum Tagesprogramm. (AH)

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