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08. Juni 2015

HPs "The Machine": Evolution statt Revolution

"The Machine“ - ein vielversprechendes Rechnerkonzept von HP - soll vorerst etwas heruntergeschraubt werden.

Das nach der Produktion erster Memristoren entstandene Konzept eines Superrechners von HP sollte nach ursprünglichen Plänen mit Memristoren und einem gänzlich neuen Betriebssystem ausgestattet sein. Ein einzelnes 19-Zoll-Rack sollte über 160PByte Speicher und eine Zugriffsgeschwindigkeit von 250 Nanosekunden verfügen und zudem vergleichsweise sehr viel weniger elektrische Leistung benötigen.

Ein anfänglicher Markteintritt war zu Beginn für 2013 geplant, wurde jedoch auf 2015 verschoben. Da Memristoren noch nicht in notwendigen Mengen hergestellt werden können, wird das Projekt nun zunächst etwas abgespeckt, um das Projekt an sich weiterführen zu können.

Die erste und abgespeckte Version von "The Machine" soll im Jahr 2016 herauskommen.
Das aktuelle Ziel geht in Richtung speicher-getriebene Rechnerarchitektur (memory-driven computer architecture). Statt den ursprünglichen Zielen soll diese DRAM als Speicher und einen stärkeren Fokus auf den Speicherplatz von 320 Terabyte, statt auf den zuvor vorgesehenen Energiesparmaßnahmen haben. Als Betriebssystem soll vorerst Linux verwendet werden, unter anderem um Entwickler anzulocken. Von Memristoren ist derzeit keine Rede. (BM)

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