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[Sponsored Post] 02. Mai 2018

Rechenzentren in Deutschland: Über Cloud-Speicher, Sicherheit und DSGVO

Kosten für das Rechenzentrum senken, wer will das nicht? Zunehmend setzen Unternehmen auf die Cloud und auf große und erfahrene Anbieter von Ressourcen. Doch wie kommt es, dass diese kostengünstiger arbeiten können? Was ist mit dem Datenschutz in der Cloud – vor allem, angesichts der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)? Und nicht zuletzt: Welche Jobs gibt es für IT-Experten bei Cloud-Anbietern? Dies und vieles mehr verrät Michael Prohm, verantwortlicher Leiter für den Bereich "Dedizierte und Virtuelle Server" sowie "Business Solutions" bei der STRATO AG.

Informatik Aktuell: Können Unternehmen wirklich Kosten sparen, wenn sie auf ein eigenes Rechenzentrum verzichten und stattdessen Cloud-Dienste eines Anbieters wie STRATO nutzen?

Michael Prohm: Anbieter wie STRATO betreiben große Rechenzentren so effizient, wie es kleinen Rechenzentren gar nicht möglich wäre. Ein Beispiel: Die Investitionskosten für eine Freiluftkühlung, die später dann massive Energie-Einsparungen bedeuten, können sich kleinere Betreiber von Rechenzentren oft gar nicht leisten. Solche Einsparungen kommen am Ende auch unseren Kunden zugute.

Informatik Aktuell: Gibt es Erfahrungen, in welchem Umfang sich das Spar-Potential üblicherweise bei einem mittelständischen oder einem großen Unternehmen bewegt?

Michael Prohm: Das ist sehr individuell. Faktoren, an denen sich das Sparpotential bemisst, sind unter anderem das Personal, welches beim selbständigen Betrieb eines eigenen Rechenzentrums benötigt wird, die notwendigen Investitionskosten für die kontinuierliche Modernisierung, aber natürlich auch die Investition in den Aufbau von Know-how, welches bei STRATO bereits vorhanden und mitgenutzt werden kann.

Informatik Aktuell: Wenn ein Unternehmen in die Cloud gehen möchte, worauf sollte es achten?

Michael Prohm: Für die meisten Unternehmen steht heute die Flexibilität im Vordergrund. Das heißt: Es ist entscheidend, wie schnell neue Ressourcen zur Verfügung gestellt werden können, wenn das Unternehmen zum Beispiel kurzfristig hochskalieren möchte. Zudem sollten Unternehmen auch die zusätzlichen Dienstleistungen der Anbieter vergleichen, zum Beispiel das Management der IT-Infrastruktur. So können sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. 

Informatik Aktuell: Welche Cloud-Angebote bietet die STRATO AG großen und mittelständischen Unternehmen?

Michael Prohm: STRATO ist sehr breit aufgestellt: Es fängt an bei einfachen Produkten wie einem Cloudspeicher für die Urlaubsfotos und endet bei individualisierten Cloud-Lösungen im Enterprise-Bereich. Hier kann der Kunde auch entscheiden, ob er eine virtuelle oder lieber eine dedizierte Umgebung haben möchte.

Informatik Aktuell: Wie gewährleistet STRATO Zugriffschutz und IT-Sicherheit in den von ihr angebotenen Cloud-Dienstleistungen?

Wir wollen nur Daten haben, die wir auch wirklich brauchen.

Michael Prohm: STRATO ist zertifiziert nach ISO27001 und wird jährlich durch den TÜV überprüft. Zudem liegen alle Daten in deutschen Rechenzentren und werden nach dem deutschen Datenschutzgesetz gespeichert. 

Informatik Aktuell: Die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) tritt im Mai 2018 in Kraft. Was macht die Cloud-Angebote der STRATO AG DSGVO-konform? 

Michael Prohm: Datenschutz hatte für STRATO schon immer Priorität – auch weil unsere Kunden hier hohe Ansprüche haben. Wir haben in einer von forsa durchgeführten Studie 2017 herausgefunden, dass rund 85 Prozent der Befragten wünschen, dass ihr Hosting-Anbieter Daten nur in Deutschland speichert. Dem Wunsch entsprechen wir mit unseren beiden Rechenzentren in Karlsruhe und Berlin. 

Zudem gilt bei uns die Prämisse: Wir wollen nur Daten haben, die wir auch wirklich brauchen. Auch bei der Entsorgung aller Geräte und Festplatten haben wir sichere Prozesse, die schon heute der DSGVO entsprechen.

Informatik Aktuell: Wie verhält es sich mit dem Thema Verfügbarkeit? Gibt es Spiegel über Rechenzentrumsgrenzen hinweg?

Michael Prohm: Wir spiegeln die Daten zwischen den beiden Rechenzentren, sofern dies technisch möglich ist.

Informatik Aktuell: Die Sicherheit des STRATO-Rechenzentrums und die Verfügbarkeit aller STRATO-Dienste werden jährlich vom TÜV nach den Sicherheitsstandards gemäß "IT-Grundschutz" überprüft und mit der ISO-Zertifizierung 27001 ausgewiesen. Wie sehen solche Prüfungen aus?

Michael Prohm: Die Auditoren des TÜV lassen sich jedes Jahr von allen relevanten Bereichen bei STRATO entsprechende Dokumentationen und Nachweise zeigen. So zeigen wir auf, welche Verbesserungen und Neuerungen wir durchgeführt haben. Das betrifft zum Beispiel den Zugriffschutz, die Passwortsicherheit oder auch die Erkennung von unberechtigten Zugriffen. 

Informatik Aktuell: IT-Kosten werden ja nicht nur durch Hardware generiert, sondern auch durch Personalkosten. Welche Managed Services bietet Strato?

Michael Prohm: Wir beraten die Kunden bei der Lösungsfindung mit all unseren Kompetenzen und übernehmen die komplette Einrichtung sowie den 24/7-Betrieb. Das gilt nicht nur für die erste Einrichtung, sondern auch für jeden Erweiterungs- oder Änderungswunsch. Bei unseren standardisierten Produkten bieten wir teilweise auch einen 24/7-Support an und können so bei Hardwareproblemen entsprechend rasch weiterhelfen.

Informatik Aktuell: Welche Möglichkeiten gibt es, die Angebote zunächst einmal zu testen?

Michael Prohm: Bei vielen Produkten haben unsere Kunden die Möglichkeit, innerhalb der ersten 30 Tage ihr Geld zurückzubekommen und den Vertrag wieder zu kündigen. Zudem können unsere Kunden zwischen einer 12-monatigen und einer 1-monatigen Laufzeit wählen. 

Informatik Aktuell: Was macht es für Mitarbeiter attraktiv, gerade für die STRATO AG zu arbeiten?

Michael Prohm: STRATO ist immer am Puls der Technik. Gerade für Kollegen aus dem technischen Bereich haben wir eine ideale Größe: Unsere Teams sind so übersichtlich, dass man als neuer Kollege rasch in Verantwortung kommt. Gleichzeitig sind wir als Unternehmen schon so groß, dass wir interessante Tools und Projekte bieten können.

Informatik Aktuell: Vielen Dank für das Gespräch!

Michael Prohm: Gerne.

    Die STRATO AG bietet rund 2 Millionen Kunden ein breit gefächertes Cloud-Angebot. Derzeit beschäftigt sie über 500 Mitarbeiter und verfügt über zwei TÜV-zertifizierte Hochleistungsrechenzentren in Berlin und Karlsruhe, die für eine flächendeckende Server-Redundanz sorgen. Das Unternehmen betreibt und verwaltet mehr als 60.000 Server mit 4 Millionen Domains. Auch Klimaschutz wird bei in der STRATO AG großgeschrieben: Seit 2008 wird der Strom für die deutschen Rechenzentren aus Wasserkraft bezogen, daher sind diese komplett CO2-neutral.

    Ob Dedicated Root Server, Managed Server, die STRATO Server-Cloud oder mit dem Pay-as-You-Use-Modell, der Hostspezialist bietet für jeden Kunden das passende Angebot.

    Kontakt: Herr Ziller, Tel. 030-886 15 3560

    Weitere Informationen zur Cloud: 

    Mitarbeiter/innen, die Interesse an innovativen Technologien haben und sich weiterentwickeln möchten, sollten sich jetzt bei STRATO bewerben:

    Autor

    Michael Prohm

    Michael Prohm ist verantwortlicher Leiter für den Bereich "Dedizierte und Virtuelle Server" sowie "Business Solutions" bei der Strato AG.
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